STADT ZUG: Industriestrasse soll weniger befahren werden

Auf der Zuger Industriestrasse soll der Verkehrsfluss nicht unterbrochen, aber verlangsamt und reduziert werden. Dazu wird die Strasse umgestaltet.

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Blick von der Industriestrasse zur Grienbachstrasse. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Blick von der Industriestrasse zur Grienbachstrasse. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

An einer Medienorientierung am Donnerstag haben der Zuger Stadtrat Andreas Bossard, der kantonale Baudirektor Heinz Tännler sowie der Stadtingenieur Peter Durisin ihre Ideen zur Verkehrsverlagerung auf die Nordzufahrt erläutert.

Wie es in einer Mitteilung der Stadt Zug heisst, wird die Industriestrasse seit Jahren vom motorisierten Individualverkehr für die Umfahrung der Baarerstrasse benutzt. Dies belastet das Quartier und birgt im Bereich des Schulhauses Guthirt für die Schüler Gefahren.

Nun habe die Projektierung der Nordzufahrt Gelegenheit geboten, die Industriestrasse vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Künftig sollen die Verkehrsströme gelenkt und mit baulichen Massnahmen verstärkt werden.

Farbige Streifen reduzieren das Tempo
Die baulichen Massnahmen umfassen laut Mitteilung farbige, seitliche Streifen entlang der Fahrbahn von der Metallstrasse bis zur Göblistrasse (siehe Bild unten). Diese verengen die Fahrbahn optisch und führen zu einer Temporeduktion. Im Bereich des Schulhauses Guthirt, zwischen Lüssiweg und Göblistrasse, wird die Fahrbahn tatsächlich verengt.

Skizze, wie die Massnahmen aussehen könnten. (Grafik pd)

Der Stadtrat hat dieses Konzept an der Sitzung vom 3. November gutgeheissen und die Erarbeitung des Vorprojekts im Auftrag gegeben. Der Quartierverein Guthirt, die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug und die Zugerland Verkehrsbetriebe AG werden in die Vorprojektierung einbezogen. 

ana