Stadt Zug investiert in Sicherheit

In der Stadt Zug sollen Sicherheitsassistenten die Zuger Polizei bei deren Arbeit unterstützen: Der Grosse Gemeinderat bewilligte dafür einen jährlichen Kredit von 220'000 Franken.

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Polizisten der Zuger Polizei vor der Bossard Arena. (Bild: Stefan Kasier/Neue ZZ)

Polizisten der Zuger Polizei vor der Bossard Arena. (Bild: Stefan Kasier/Neue ZZ)

Für die Gewährung von Ruhe und Ordnung werden in der Stadt Zug ab 2013 mehr Mittel eingesetzt. Der Grosse Gemeinderat bewilligte in seiner Sitzung am Dienstag mit 29 zu 9 Stimmen einen jährlichen Kredit von 220'000 Franken (beschränkt auf vier Jahre) für den Einkauf von privaten Sicherheitsdiensten und Sicherheitsassistenten der Zuger Polizei. Die Sicherheitsassistenten, polizeilich geschult und ausgerüstet, unterstützen die Polizei in ihrer Arbeit. Die privaten Sicherheitsdienste (Securitas) sorgen im präventiven Sinn für Ruhe und Ordnung.

Kein Ersatz für Polizisten

Laut Mitteilung der Stadt Zug verstärkt die Zuger Polizei zusätzlich ihre Präsenz in der Stadt: Ab Februar 2013 werden auf Stadtgebiet rund 30 Beamte für Ruhe und Ordnung sorgen. Mit dieser Aufstockung der Mannschaft seien auch die Bedenken des Stadtrats aus dem Wege geräumt, die Sicherheitsassistenten könnten lediglich als Ersatz für einen zu kleine Bestand am Kolinplatz verwendet werden.

Neuer Lift im Alterszentrum Herti

Mit 32 Stimmen bewilligte der Grosse Gemeinderat ausserdem grossmehrheitlich den Investitionsbeitrag von 1,04 Mio. Franken für den Einbau einer neuen Liftanlage im Alterszentrum Herti. Diese bringe eine grosse Entlastung und führe zu einer Normalisierung des Betriebs.

pd/bep