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STADT ZUG: Jazz Night: Die Eintrittspflicht stösst einigen sauer auf

Der öffentliche Grund in der Stadt Zug muss ohne zu zahlen zugänglich sein. Dies war in diesem Jahr nicht der Fall. Nun müssen die Verantwortlichen über die Bücher.
Zoe Gwerder
In diesem Jahr durfte man an den Abenden der Jazz Night nur mit Eintrittsbändel in die Zuger Altstadt. (Bild: Patrick Hürlimann / Neue ZZ)

In diesem Jahr durfte man an den Abenden der Jazz Night nur mit Eintrittsbändel in die Zuger Altstadt. (Bild: Patrick Hürlimann / Neue ZZ)

Es war das erste Mal, dass die Organisatoren der Jazz Night konsequent Eintritt verlangten. Nur mit einem entsprechenden Bändel, der 15 Franken kostete, durfte man den Landgemeindeplatz und Teile der Altstadt am 25. und 26. August betreten. An den Eintrittspforten wurde das Vorhandensein der Bändel strikte kontrolliert. Nun zeigt sich: Dies war nicht ganz rechtens. Die Organisatoren hatten die entsprechende Konzession, welche es braucht, um auf öffentlichem Grund einen Pflichteneintritt zu verlangen, bei der Stadt nicht eingeholt, wie ein Sprecher derselben bestätigt. Gemäss Nicolett Theiler, Kommunikationsverantwortliche der Jazz Night Zug, wurde der Zusatz, dass der Eintrittsbändel freiwillig ist, bereits im vergangenen Jahr aus der Kommunikation gestrichen. Eigentlich war es also bereits im vergangenen Jahr kostenpflichtig – ebenfalls ohne entsprechende Konzession.

Zahlreiche Reklamationen

Bemerkt wurde dies im letzten Jahr bei der breiten Bevölkerung jedoch noch nicht. Der Grund liegt dabei wohl bei der Umsetzung der Eintrittsschranke. «Wir haben es letztes Jahr nicht ganz so konsequent kontrolliert», sagt Theiler. «In diesem Jahr hatten wir viel mehr Personen im Einsatz und kontrollierten alle.» Man habe einzig Anwohner ohne Eintritt durchgelassen, sowie Leute, die zur Arbeit mussten. Wer jedoch in einem Restaurant reserviert hatte, um dort zu essen, musste Eintritt zahlen. Entsprechend blieb die Änderung auch bei den Passanten und Besuchern der Jazz Night nicht unbemerkt. Gemäss Nicolett Theiler meldete ihr der Sicherheitsdienst rund 40 Personen, mit welchen das Sicherheitspersonal über die neue Eintrittsregelung diskutieren musste. Auch bei der Stadt ist rund ein Dutzend Beschwerden eingegangen, weil die Eintrittspreise nicht mehr freiwillig waren. Dies bestätigt der zuständige Stadtrat Urs Raschle. «Uns war nicht bekannt, dass in diesem Jahr die Zugangskontrollen und der Verkauf von Eintrittsbändeln offenbar rigoroser praktiziert wurden.» Er bestätigt auch, dass dieses Vorgehen der Jazz Night problematisch ist: «Aus rechtlicher Sicht muss allen Personen, die das wünschen, ein freier Zugang zum Gelände ermöglicht werden», erklärt Raschle. Grundsätzlich finde er es jedoch richtig, dass der Anlass Eintrittspreise verlange. Da diese ein wichtiger Bestandteil des Budgets ausmachen.

Runder Tisch für eine Lösung

Vertreter der Stadt sowie des Vereins Jazz Night Zug werden sich nun in der kommenden Woche treffen und das Problem beraten. «Dabei soll die künftige Regelung besprochen werden», sagt Urs Raschle. Auch der Jazz-Night-Vorstand befürworte eine einheitliche Lösung. Dies sagt die Kommunikationsbeauftragte des Veranstalters.

Zoe Gwerder

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