STADT ZUG: Jugendliche: «Man kann ja nirgendwo chillen»

In Zug sucht neuerdings eine «Respektpatrouille» das Gespräch mit Jugendlichen auch am Bahnhof. Warum hängen Jugendliche so gerne dort rum?

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Für viele Jugendliche ist der Zuger Bahnhof zum Treffpunkt geworden. Im Bild (v.l., hinten): Bea Boog, Sabrina Leu, Belinda Frey und (vorne) Tatjana Flecklin, Bianca Boog und Tim Steffen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Für viele Jugendliche ist der Zuger Bahnhof zum Treffpunkt geworden. Im Bild (v.l., hinten): Bea Boog, Sabrina Leu, Belinda Frey und (vorne) Tatjana Flecklin, Bianca Boog und Tim Steffen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Drei Mädchen und ein junger Mann stehen auf den Treppen am Zuger Bahnhof, trinken Red Bull und reden. «Man kann hier bequem ein Getränk kaufen», sagt eines der Mädchen. Und der junge Mann stellt fest: «Man kann ja sonst in Zug nirgendwo chillen.»

Treffpunkt Bahnhof. Das ist für Jugendliche auch in Cham, Baar und Rotkreuz so. Dabei entwickelt sich besonders der Zuger Bahnhof zur Spielwiese für Jugendliche. So manche packen spontan den Fussball oder den Rugbyball aus, und auf dem Perron wird gekickt und geworfen.

«Bahnpolizei und Präventionsarbeiter weisen Jugendliche darauf hin, dass so etwas nicht geht», erklärt Roman Marti, SBB-Mediensprecher. Für Christian Siegwart von der Kinder- und Jugendberatung Zug ist der Bahnhof ein zentraler Ort für Jugendliche, um mit Bus und Bahn überall hinzugelangen. Und Zugs Bildungschef Ivo Romer sagt: «Das ist halt Jugend.»

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.