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STADT ZUG: Kanton verzichtet auf Luxuswohnungen

Der Bebauungsplan für das Areal des alten Kantonsspitals hat eine weitere Änderung erfahren. Zu den Gewinnern gehören die Senioren.
Charly Keiser
Blick aus dem Personalhaus Richtung Süden, wo künftig gewohnt wird. (Bild Werner Schelbert)

Blick aus dem Personalhaus Richtung Süden, wo künftig gewohnt wird. (Bild Werner Schelbert)

Die künftige Nutzung des wertvollen Geländes im Süden der Stadt hat schon viel zu reden gegeben. Ein erstes Projekt scheiterte bekanntlich an der Urne. Seither wird an einem neuen mehrheits- und bewilligungsfähigen Bebauungsplan gefeilt. Im Rahmen der gestrigen Kantonsratsdebatte waren Neuigkeiten zu erfahren: Baudirektor Heinz Tännler bestätigte Aussagen von Stadträtin Vroni Straub, die für die alternativ-grüne Fraktion auch im Kantonsrat sitzt. Tännler: «Es wird auf dem ehemaligen Kantonsspitalareal keine Luxuswohnungen und auch kein Luxushotel geben.» Damit hat der Kanton einen Teil der vorgesehenen Nutzung über Bord geworfen.

Erledigungen geben zu reden

Anlass zur Debatte in dieser Angelegenheit gaben zwei bereits etwas in die Jahre gekommene Motionen: So forderte die SP-Fraktion 2008 den Verkauf des Areals mit der Pflicht, dass darauf zum grössten Teil Mietwohnungen für Leute mit mittlerem Einkommen erstellt werden müssen. Die FDP verlangte hingegen in einem weiteren Vorstoss die Abgabe des Areals im Baurecht und setzte sich für eine Altersresidenz mit betreutem Wohnen ein.

Nach einer intensiven Debatte über die zukünftige Nutzung des alten Kantonsspitalareals hat der Kantonsrat die beiden Motionen als erledigt abgeschrieben. Die Anliegen seien erfüllt, so die Mehrheit der Parlamentarier. Nun arbeitet die Stadt den Bebauungsplan aus. Dieser soll Ende Jahr erstmals im Grossen Gemeinderat beraten werden.

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