Stadt Zug

Keine Mutschli und Süssigkeiten für die Kinder: Das Bäckermöhli fällt aus

Wie zuletzt im Zweiten Weltkrieg wird auf das Auswerfen von Esswaren verzichtet. Überdies kommt es zu einer unschönen Premiere.

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(bier) Zum ersten Mal in der über 300-jährigen Geschichte der Zunft und Bruderschaft der Müller, Bäcker und Zuckerbäcker der Stadt Zug wird das Hauptbot nicht stattfinden, teilen die Organisatoren mit. Dieser Begriff bezeichnet gewissermassen die Generalversammlung dieser Zunft. Der Grund für die Absage ist die Coronapandemie.

Von der Absage ist auch das Bäckermöhli betroffen, das Auswerfen von Mutschli und Süssigkeiten in der Altstadt, das viele Kinder glücklich macht. Zuletzt fand dieser Anlass während des Zweiten Weltkriegs 1940 bis 1945 nicht statt.

Versammlung im Sommer

Damit die Zunft ihre formalen Geschäfte für das Jahr 2021 dennoch beschliessen kann, wird sie laut Mitteilung – «sofern die epidemiologischen Umstände es dannzumal erlauben» – am 25. Juni 2021 die offiziellen Teile des Vor- und Hauptbots inklusive Abstimmung über die Aufnahme der Neuzünfter durchführen.

Das nächste Bäckermöhli ist für den 26. Januar 2022 vorgesehen.