Stadt Zug lanciert digitale Mitwirkungsplattform

Die Stadt Zug realisiert im Rahmen ihrer SMART-City-Strategie in Zukunft digitale Mitwirkungsangebote. Dazu besteht seit heute unter «mitwirken-zug.ch» ein auf Stadtzuger Themen fokussiertes Informations- und Mitwirkungsportal.

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(haz) Die Stadt Zug legt grossen Wert darauf, ihre Einwohnerinnen und Einwohner sowie weitere Interessengruppen aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Kultur an den Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Stadtpräsident Karl Kobelt lässt sich dazu in einer Medienmitteilung der Stadt zitieren: «Der Stadtrat ist überzeugt, dass dadurch nachhaltige Lösungen entstehen und sich die politische Dialogkultur positiv entwickelt. Das neu geschaffene Portal ist ein Baustein für diesen Weg. Es ist ein Angebot der Stadt Zug an ihre Einwohnerinnen und Einwohner sowie weitere Interessengruppen, sich über Beteiligungsprojekte zu informieren und sich mit Hinweisen, Anregungen sowie Lob und Kritik einzubringen.»

Start mit Ortsplanungsrevision und Kulturstrategie

Es ist laut Mitteilung der Stadt geplant, auf der Mitwirkungsplattform zukünftig zu unterschiedlichen Themen eine direkte Mitwirkung aus der Bevölkerung zu ermöglichen. Neben den beiden demnächst angebotenen Themen zur Ortsplanungsrevision und zur Kulturstrategie sind weitere Dialoge in Vorbereitung. Es können sich alle Interessierten beteiligen. Besonders angesprochen sind die Einwohnerinnen und Einwohner sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur in der Stadt Zug.

Die neue Mitwirkungsplattform bietet eine Reihe von Beteiligungsformaten, die je nach Zielsetzungen, Beteiligungsphasen, Fragestellungen oder Dialoggruppen eingesetzt werden können. Dazu zählen zum Beispiel das Sammeln von Ideen, Wünschen und Bedürfnissen, das Diskutieren von Themen aus zuvor durchgeführten Veranstaltungen, das Feedback zu Zwischenergebnissen oder Informationen zu laufenden Verfahren.

Die Stadt Zug hat bereits in der Vergangenheit regelmässig Mitwirkungen zu verschiedenen Themen durchgeführt. Mit zunehmender Individualisierung und Anonymisierung der städtischen Gesellschaft wird es schwieriger, ein breites Zielpublikum für die Teilnahme an Mitwirkungsprojekten zu motivieren. Mit der Nutzung von neuen Technologien und vernetzter Kommunikation sollen deshalb in Zukunft weitere Zielgruppen angesprochen und neue Teilnehmerkreise motiviert werden.