STADT ZUG: Ortsplanung: Stadt Zug muss nachbessern

Vier von acht Beschwerden gegen die Zuger Ortsplanung hat der Regierungsrat gutgeheissen. Trotzdem ist der Stadtpräsident optimistisch.

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Das Oeschareal darf nicht umgezont werden. (Archivbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Das Oeschareal darf nicht umgezont werden. (Archivbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Der Regierungsrat hat vier von acht Beschwerden gegen die Ortsplanung der Stadt Zug gutgeheissen. Diese muss nun innert zwei Jahren erneut über die Bücher. So etwa beim Oeschareal, das vorläufig nicht überbaut werden kann. Um es in die Bauzone für spezielle Vorschriften überführen zu können, muss der Stadtrat das öffentliche Interesse besser nachweisen.

Ähnlich argumentiert der Regierungsrat bei der Einsprache gegen die Umzonung des Röthelbergs. Das öffentliche Interesse und die Verhältnismässigkeit seien zu gering, um das Areal unter Schutz zu stellen, sagt Tännler. «Das kann mit weniger einschneidenden Massnahmen erreicht werden.»

Die dritte Beschwerde hat sich laut Tännler bereits erledigt: «Beim SBB-Areal haben sich die Parteien gefunden und geeinigt.» Nachbessern muss der Stadtrat bei einem Areal beim Friedhof Waldheim, das in der heute gelegenen Zone verbleibt.

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.