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STADT ZUG: Parlament klar für Erweiterungsbau der Schulanlage Riedmatt

Der Grosse Gemeinderat spricht sich einstimmig für den Erweiterungsbau der Schulanlage Riedmatt aus. Er kürzt aber den Kredit, und es fallen kritische Voten zur künftigen Verwendung des Kleinschulhauses.
Charly Keiser
So soll dereinst der Erweiterungsbau der Schulanlage Riedmatt aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

So soll dereinst der Erweiterungsbau der Schulanlage Riedmatt aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

Mit 37 zu 0 Stimmen spricht sich der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) in der Schlussabstimmung für den Erweiterungsbau der Schulanlage Riedmatt aus.

Trotz des einstimmigen Ja des Parlaments dürfte Bauchef André Wicki mit der verabschiedeten Vorlage nicht wunschlos glücklich sein. Und dies, obwohl er vor dem abschliessenden Ja zum Rednerpult ging und sich bei allen für deren Unterstützung bedankte. Der Wermutstropfen für den Bauchef brachte nämlich ein Antrag der FDP-Fraktion, die eine Kürzung des Kredits um 300 000 Franken auf 16,3 Millionen Franken beantragte. Zuvor wollte die SVP den Betrag von 50 000 Franken für die Kunst am Bau aus der Vorlage streichen. Bei der Dreifachausmarchung stimmten 16 Parlamentarier im Sinne der stadträtlichen Vorlage, 14 für die Kürzung der FDP und die 7 SVP-Vertreter für ihr Begehren. In der entscheidenden zweiten Abstimmung wechselten die 7 SVP-Stimmen zum Vorschlag der FDP, was zur besagten Kürzung führte. Othmar Keiser (CVP) wollte im Protokoll vermerkt haben, dass keinesfalls bei der Statik gespart werden dürfe: «Dies, damit eine spätere Aufstockung des Baus nicht verunmöglicht wird.» Die Kürzung sei in Anbetracht der Genauigkeit der budgetierten Kosten von plus/minus 10 Prozent «penibel», betonte Urs Bertschi (SP) und sprach sich vehement dagegen aus, den Betrag für die Kunst am Bau zu streichen, was der Rat in der Folge auch unterliess.

Umnutzung in der Kritik

Dies sei endlich wieder einmal ein Projekt, das mit 11 zu 0 Stimmen von der Bau- und Planungskommission unterstützt werde, warb zuvor deren Präsident Bert­schi, und auch Geschäftsprüfungskommissionspräsident Philip C. Brunner vermeldete ein 6 zu 0 aus seiner Kommission.

Trotz der Zustimmung aller Fraktionen gab die Idee des Stadtrats zu reden, der das bestehende Kleinschulhaus Riedmatt 3 nach dem Bezug des neuen Ergänzungsbaus für einen Quartiertreffpunkt abgeben will.

«Immer wieder wird von zu wenig Schulraum geredet, gleichzeitig werden aber Schulräume zweckentfremdet», sagte Jürg Messmer (SVP). «Wir sind klar der Meinung, dass das Kleinschulhaus Riedmatt 3 für die Mittags- und Freizeitbetreuung genutzt werden soll.

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