Stadt Zug
Politiker wollen wissen, wie die Massnahmen gegen das Littering am See konkret aussehen

Abfall und Störung der Nachtruhe – das beschäftigt die Anwohner an der Seepromenade und die Politik. Der Stadtrat hat jüngst zahlreiche Ankündigungen gemacht. Jetzt stellen ihm drei Zuger Gemeinderäte Fragen.

Harry Ziegler
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Abfall, Zerstörung und Lärm an Zuger Hotspots. Die Problematik ist längst auch in der Stadtzuger Politik angekommen. Diverse Vorstösse zu Themen wie Littering, Nachtruhestörung und Vandalismus sind bereits im Parlament hängig. Nun kommt ein weiterer hinzu. Die Gemeinderätin Corina Kremmel (CVP) und ihre Kollegen Philip C. Brunner (SVP) und David Meyer (GLP) wollen in einer Interpellation wissen, wie die in unserer Zeitung von Stadtrat Urs Raschle angekündigte Zusammenarbeit mit der Zuger Polizei genau aussieht.

Interessiert sind die Parlamentarier besonders an Aussagen zur Sistierung der KIP-Patrouillen (KIP heisst «Kontakt, Information, Prävention») während des Sommers. Zudem soll der Stadtrat Stellung nehmen zur Verschiebung der bis 2024 gesprochenen, nun frei werdenden Mittel zum Assistenzdienst der Zuger Polizei. Diese soll dann eine vermehrte Kontrolltätigkeit ausüben. Sollte mit zusätzlichen Kosten dafür gerechnet werden müssen, wie hoch wären diese?

Für die Beseitigung des Abfalls kommt die Stadt auf. Was kostete das bislang und wie stellt sich der Stadtrat zu einer Aufstockung des Budgets des Werkhofs und allenfalls einer 24-Stunden-Präsenz an sieben Tagen die Woche, vor allem während der wärmeren Jahreszeit?

Oder wäre allenfalls sogar ein «Masterplan WC» notwendig, zumal an der Seepromenade ein akuter Mangel an Bedürfnisanstalten herrsche. Wären verstärkte Massnahmen in diesem Bereich zielführend? Das Geschäft ist zur Überweisung in einer nächsten Sitzung traktandiert.