STADT ZUG: Postplatz – Jetzt gehts hier um Zentimeter

Der Stadtzuger Souverän hat vor mehr als einem halben Jahr Ja zum Bebau­ungs­plan Post gesagt. Jetzt stimmt auch der Regierungsrat zu – unter Vorbe­halten.

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Wo heute noch das grüne Haus steht, wird ein Hochhaus realisiert. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Wo heute noch das grüne Haus steht, wird ein Hochhaus realisiert. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Stadt soll am Postplatz ein neues Parkhaus sowie neue Gebäude rund um die Hauptpost erhalten. Den dazu notwendigen Bebauungsplan Post haben die Stimmbürger im vergangenen Juni deutlich abgesegnet. Jetzt hat sich auch die Zuger Regierung dazu geäussert.

Im «Zuger Amtsblatt» macht sie bekannt, dass sie den Bebauungsplan genehmigt – jedoch mit zwei Änderungen: Zum einen müsse der zusätzliche Zugang zur Stadtbahnhaltestelle Postplatz als fester Bestandteil in den Plan und das Bauvorhaben integriert werden.

Zudem reduziert der Regierungsrat das höchste Gebäude von den vorgesehenen neun auf acht Geschosse und definiert eine maximale Höhe von 445,8 Meter über Meer – ein Vorbehalt, den die Regierung bereits im Jahr 2006 bei der Vorprüfung des Bebauungsplans gemacht hat.

Die betroffene Baute liegt nördlich der Hauptpost und steht gleich neben der Bahnlinie. Der Bebauungsplan, der vom Grossen Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) beschlossen und dem Volk vorgelegt wurde, sah noch eine Höhe von 448 Meter über Meer vor, also 2,2 Meter mehr.

Yvonne Anliker

Mehr zum Thema lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.