STADT ZUG: Risse wegen Bauerei

Risse im Boden der denkmalgeschützten Untermüli in Zug – das ist die Folge von den gleich nebenan stattfindenden Bauarbeiten an der Unterführung Feldstrasse.

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Sichtbare Schäden im historischen Gebäude Untermülli, der ehemaligen Orris Speisefettfabrik. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Sichtbare Schäden im historischen Gebäude Untermülli, der ehemaligen Orris Speisefettfabrik. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Gebaut wird hier vom Kanton Zug. Untermüli-Hausbesitzer Hans Voorgang glaubt, dass wegen der Schäden sogar der Vorbau auf der Seite Feldstrasse abgerissen werden muss.

Seiner Meinung nach entstanden die Risse beim Einsetzen der Spundwände für die Unterführung. Diese Arbeiten sind mit starken Vibrationen verbunden. Der Kanton bestreitet das keineswegs – und reagiert als Bauherr. Man werde wegen der Vibrationen grossflächig darauf verzichten, nach der Erstellung der Unterführung die Spundwände wieder aus dem Boden zu ziehen, wie das üblich sei, sagt Baudirektor Heinz Tännler.

Für allfällige Reparaturen aufkommen wird der Kanton beziehungsweise die Bauherrenhaftpflichtversicherung. Erst nach Abschluss der Arbeiten wird sich laut Tännler zudem zeigen, ob auch andere Liegenschaften Schaden genommen haben. Bislang seien im gleichen Ausmass wie in der Untermüli keine bekannt.

Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».