STADT ZUG: Sanieren in Zuger Altstadt soll einfacher werden

Das Baudepartement überarbeitet das Altstadtreglement. Damit erhalten Personen, die in der Altstadt bauen oder sanieren wollen, mehr Gestaltungsfreiraum.

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Wer in der Zuger Altstadt bauen oder sanieren will, erhält mehr Gestaltungsfreiraum (Symbolbild). (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Wer in der Zuger Altstadt bauen oder sanieren will, erhält mehr Gestaltungsfreiraum (Symbolbild). (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Der Zuger Stadtrat hat das Altstadtreglement entschlackt und vereinfacht. Es beschränkt sich laut einer Medienmitteilung vom Montag auf Bestimmungen, die wichtig für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Altstadt von Zug sind und die nicht in anderen Gesetzen bereits geregelt sind. Die wichtigste Änderung betrifft «die Ablösung der starren Einzelvorschriften durch eine Verfahrensbegleitung der Stadtbildkommission», schreibt die Stadt Zug weiter. Bau- und Sanierungswillige erhalten so mehr Gestaltungsspielraum. Dank der Begleitung durch die Stadtbildkommission könne auch den Anliegen der Denkmalpflege besser Rechnung getragen werden.

Bauen in der Zuger Altstadt kann künftig zeitgemässen Ansätzen folgen. Als nächstes wird das Reglement auf den politischen Weg geschickt. Bevor das überarbeitete Reglement in Kraft tritt, muss es vom Grossen Gemeinderat beraten und beschlossen werden.

Das heutige Altstadtreglement ist gut dreissig Jahre alt. Das Baudepartement hat mit Vertretern der Nachbarschaft, dem Zuger Heimatschutz, dem Bauforum Zug sowie mit der kantonalen Denkmalpflege das Altstadtreglement vollständig überarbeitet.

pd/rem