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STADT ZUG: Schochenmühle: Verkaufsprozess gestoppt

Die Stadt Zug kann das Bauernhaus Schochenmühle vorerst nicht verkaufen. Das Grundstück wäre von einer Verlängerung der General-Guisan-Strasse betroffen. Dieses Strassenprojekt hat der Kantonsrat nicht aus dem Richtplan gestrichen.
Das Bauernhaus an der Schochenmühlestrasse 2 in der Stadt Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das Bauernhaus an der Schochenmühlestrasse 2 in der Stadt Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das Bauernhaus Schochenmühle ist seit Jahren unbewohnt und sanierungsbedürftig. Der Stadtrat hat das Haus im Frühling zum Verkauf ausgeschrieben, verbunden mit der Abgabe des dazugehörenden Grundstücks im Baurecht. Der neue Eigentümer wäre verpflichtet worden, das Haus innerhalb von 18 Monaten zu sanieren. Trotz einigen konkreten Bewerbungen mit spannenden und interessanten Projekten muss die Stadt nun aber den Verkaufsprozess stoppen, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde.

Bauverbot auf dem Grundstück

Der Grund dafür liege auf kantonaler Ebene. Der Regierungsrat des Kantons Zug beantragte dem Kantonsrat, die Verlängerung der General-Guisan-Strasse aus dem Richtplan zu streichen. Der Kantonsrat entschied allerdings anders. Deshalb ist der Regierungsrat verpflichtet, das Trassee für die Verlängerung der Strasse zu sichern. Das Bauernhaus Schochenmühle liegt auf diesem Trassee, das heisst, der Kanton kann aus planungsrechtlichen Gründen keine Bauprojekte darauf bewilligen.

«Wir haben in den Ausschreibungsunterlagen bereits auf diesen Aspekt aufmerksam gemacht, gleichzeitig sind wir aber davon ausgegangen, dass der Kantonsrat die Verlängerung der General-Guisan-Strasse aus dem Richtplan kippt», sagt Karl Kobelt, Vorsteher Finanzdepartement: «Mit dem Stopp des Verkaufsprozesses verhindern wir, dass die Stadt einem Privaten ein Baurechtsgrundstück abgibt, welches vom Kanton faktisch mit einem Bauverbot belegt wird.»

Über eine Veräusserung des Hauses kann somit erst entschieden werden, wenn klar ist, ob die Verlängerung der General -Guisan-Strasse weiterverfolgt wird. Dies dürfte voraussichtlich im Jahr 2018 der Fall sein.

pd/nop

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