STADT ZUG: Schochenmühle: Ziehen hier Asylsuchende ein?

Der Stadtrat hat die geplante Sanierung des Hauses an der Schochenmüh­lestrasse zurückgezogen. Weil er jetzt andere Ziele verfolgt.

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Das Haus an der Schochenmühlestrasse 2. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das Haus an der Schochenmühlestrasse 2. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Pläne des Stadtrats waren eigentlich klar: Die städtische Liegenschaft an der Schochenmühlestrasse 2 aus dem Jahr 1799 sollte rundum erneuert werden. Kostenpunkt: 1,3 Millionen Franken. Die Umbaukosten für die danebenliegende Scheune waren mit 200'000 Franken veranschlagt worden. Den jetzigen Mietern wurde bereits gekündigt.

Jetzt hat sich die Ausgangslage geändert und der Stadtrat hat die Vorlage zurückgezogen. Die heutigen Mieter müssen zwar immer noch ausziehen, doch ihre Nachfolger werden wohl andere sein, als geplant: «Wir haben vom Kanton ein Schreiben erhalten. Ab Juni müssen wir Plätze für Asylsuchende zur Verfügung stellen können», sagt Zugs Bauchefin Andrea Sidler Weiss. Nun wird geprüft, ob der Standort geeignet ist und das stadträtliche Vorhaben umgesetzt werden kann. Sollten Asylsuchende an der Schochenmühlestrasse einziehen, will die Stadt das Gebäude zwar trotzdem sanieren, aber nicht im gleichen Umfang wie geplant.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.