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STADT ZUG: Schulanlage Riedmatt: Stadtrat geht auf Einsprecher-Angebot nicht ein

Die Erweiterung der Schulanlage Riedmatt kann wohl nicht wie geplant in Angriff genommen werden. Der Stadtrat nimmt an, dass der Widerstand von Eigentümern angrenzender Parzellen andauert.
Die Ecke des Baus, die mit dem Profil gekennzeichnet ist, soll zu nahe am «Rankbächli» sein. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 10. Mai 2017))

Die Ecke des Baus, die mit dem Profil gekennzeichnet ist, soll zu nahe am «Rankbächli» sein. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 10. Mai 2017))

Der Stadtrat habe alles unternommen, um mit den Einsprechern eine Einigung erzielen zu können, aber ohne Erfolg, heisst es in einer Mitteilung. Die Konsequenz: Der Baustart verzögert sich auf unbestimmte Zeit. Damit ist auch die Fertigstellung der Erweiterung auf das Schuljahr 2019/20 nicht mehr möglich.

Die Einsprache richtet sich einerseits gegen die Lärmemissionen der Schule und andererseits gegen eine mögliche Aufstockung. Die Einsprecher haben eine Vereinbarung vorgelegt, auf welche der Stadtrat jedoch nicht eingehen will. Sie beinhaltet einen Verzicht auf eine spätere Aufstockung.

Die Stimmbürger haben dem Schulhausbau in der Riedmatt im Mai mit 88,7 Prozent zugestimmt. Die Stadt muss nun eine Zwischenlösung mit Pavillons aufgleisen. Die notwendige Erhöhung der Platzzahl für die schulergänzende Betreuung kann aber nicht umgesetzt werden. Die Stadt befürchtet einen längeren Rechtsstreit, der erst vor dem Bundesgericht enden könnte. Bis zu einem Lausanner Urteil können dabei Jahre vergehen.

(mo)

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