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Stadt Zug: Schule und Freizeitbetreuung wachsen zusammen

Der Zuger Stadtrat will die modulare Tagesschule weiter ausgestalten und startete ein Vorprojekt dazu.
Laura Sibold

Zukünftig solle jedem Kind in der Stadt Zug ein Betreuungsplatz im erforderlichen Umfang zur Verfügung gestellt werden. Das schreibt der Stadtrat in seiner nun vorliegenden Antwort auf die Interpellation betreffend Freizeitbetreuung von Thomas Dubach (SVP). Demnach will der Stadtrat in der Legislatur 2019 bis 2022 auch die modulare Tagesschule weiterentwickeln. Zu diesem Zweck wurde ein Vorprojekt gestartet, das bis Ende Dezember läuft. «Die Konkretisierung des Projektauftrages wird anschliessend im ersten Halbjahr 2020 ausgearbeitet und voraussichtlich im nächsten Sommer dem Stadtrat vorgelegt», heisst es in der Interpellationsantwort. Dabei sollen die bisherigen Parameter wie etwa Verpflegungsmodelle und Tarifpolitik nochmals überprüft werden. Bereits heute steht laut Stadtrat jedoch fest, «dass eine bedarfsorientierte Ausgestaltung der modularen Tagesschule angestrebt wird». Dabei soll wie eingangs erwähnt jedes Kind einen bedarfsgerechten Betreuungsplatz erhalten.

Hoher Betreuungsbedarf auch wegen Zuwanderung

Der Stadtrat gibt in seiner Antwort auch Einblick in die Bedarfsplanung: Gemäss ersten Einschätzungen könne davon ausgegangen werden, dass der Versorgungsgrad bei einer nachfrageorientierten Gestaltung des Freizeitbetreuungsangebots per Schuljahr 2028/29 in allen Schulkreisen bei wenigstens 60 Prozent liegen werde. Dementsprechend besuchen dann zirka 1400 «der insgesamt rund 2300 prognostizierten Schülerinnen und Schüler der Stadt Zug die Freizeitbetreuung». Dies ergibt einen unterschiedlichen Mittagstischplatzbedarf für die einzelnen Schulkreise .

Ein Grund für den steigenden Bedarf an familien- und schulergänzenden Betreuungsplätzen ist der gesellschaftliche Wandel. Dieser werde durch die Zuwanderung junger, gut qualifizierter Fachkräfte noch beschleunigt, betont der Stadtrat. Die Stadt Zug könne als Trägerin der Angebote die Freizeitbetreuung jedoch hinsichtlich Quantität und Qualität, Platzvergabe, Kooperation mit der Schule und ihrer konzeptionellen Ausrichtungen direkt steuern.

Mit der Implementierung der modularen Tagesschule werde darauf abgezielt, die Zusammenarbeit zwischen den Stadtschulen und den Freizeitbetreuungen noch stärker zu intensivieren. «In der Schulraumplanung wird berücksichtigt, dass Schule und Freizeitbetreuung zusammengehören und teilweise dieselben Räumlichkeiten nutzen können», heisst es in der Antwort. Dasselbe gelte für das Personal, das in der Schule und in der Freizeitbetreuung eingesetzt werden könne. Und auch das neue Stadthaus biete optimale Voraussetzungen, um Synergien zu nutzen.

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