STADT ZUG: Schutz des Hasenbüels: Initiative ist ungültig

Im November 2008 wurde die «Volksinitiative für den Schutz des Hasenbüels» der Stadt Zug für ungültig erklärt. Gegen diesen Beschluss haben Initianten Beschwerde erhoben.

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Das Projekt Hasenbüel von den Architekten Naef Partner AG. (Visualisierung pd)

Das Projekt Hasenbüel von den Architekten Naef Partner AG. (Visualisierung pd)

Die Initianten der «Volksinitiative für den Schutz des Hasenbüels» wollten eine Änderung der städtischen Bauordnung erreichen, wie es in einer Mitteilung der Direktion des Innern heisst. Das Hasenbüel sollte in eine «Bauzone mit speziellen Bauvorschriften Hasenbüel» umgewandelt werden. Die Initiative möchte das Wohnhaus und die Wirtschaftsgebäude Hasenbüel inklusive Umgebung erhalten.

Der Regierungsrat hat beschlossen, dass der Inhalt dieser Volksinitiative nicht in den Aufgabenbereich der Stadt Zug fällt, sondern eine kantonale Angelegenheit ist. Eine «Bauzone mit speziellen Vorschriften Hasenbüel» zu schaffen, sei keine raumplanerische, sondern eine denkmalpflegerische Massnahme. Gemäss Denkmalschutzgesetz ist dafür der Kanton zuständig. Aus diesem Grund habe der Regierungsrat die Volksinitiative als ungültig erklärt.

ana