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STADT ZUG: See-Club Zug: Neues Lagerhaus soll Platznot lindern

Um seine Ruderboote besser unterbringen zu können, benötigt der See-Club Zug mehr Platz. Er plant ein neues Gebäude mit Trainingsraum und geht bei dieser Gelegenheit gleich noch weitere bauliche Verbesserungen an.
Zoe Gwerder
So soll sich das neue Lagerhaus (links) an die beiden bestehenden anreihen. (Bild: Visualisierung/PD)

So soll sich das neue Lagerhaus (links) an die beiden bestehenden anreihen. (Bild: Visualisierung/PD)

Zoe Gwerder

zoe.gwerder@zugerzeitung.ch

Der See-Club Zug, die Heimat der städtischen Ruderer, benötigt mehr Platz. Dazu soll es auf deren Gelände, zwischen Jachthafen und Männerbad im Siehbach, ein drittes Lagerhaus geben. Für das entsprechende Projekt liegt derzeit das Baugesuch auf. «Wir haben das Projekt sehr eng mit der Stadt und den kantonalen Ämtern entwickelt», erklärt der Präsident des See-Clubs Zug, Christian Steiger. Zum einen, weil das Grundstück in der Ortsbildschutzzone liege und zum andern, weil es direkt am See ist. «Es wird nun so gebaut, dass der Blick auf den See immer frei bleibt, wenn man auf dem Weg dem Ufer entlang geht.» Konkret soll das dritte Haus am See südöstlich der bisherigen entstehen. «Die Baulinie bleibt dieselbe – und die Häuschen werden von Haus zu Haus etwas grösser», erklärt Steiger.

Geplant ist eine Fassade aus vorvergrautem Holz. Darin sollen im Erdgeschoss Lagerplätze für Kleinboote und im Dachgeschoss ein Trainingsraum mit Ergometern für das Trockentraining entstehen. «Bei Westwind und Föhn können wir mit unseren Wettkämpfern wegen der Wellen nicht auf dem Wasser trainieren.» Gerade während der wichtigen Vorbereitungszeit, im Frühling, vor der Wettkampfsaison, sei dies oft der Fall, so Steiger. Deshalb sei der neue Trainingsraum wichtig für den Verein. «Unsere über 60 Wettkämpfer trainieren fast täglich.» So soll dies künftig auch bei jedem Wetter möglich sein.

Vorplatz und Küche werden erneuert

Dass der Club mehr Lagerplatz benötigt, hat laut Steiger mit einer steigenden Zahl von Mitgliedern zu tun. Derzeit seien rund 300 von ihnen aktive Ruderer. Das neue Lagerhaus ist aber nicht für noch mehr neue Boote gedacht, sondern dazu, die anderen Bootsplätze zu entlasten. «Die Ruderboote sind heute teilweise eng übereinandergestapelt – da gibt es immer wieder Schäden, wenn sie nicht ganz sorgfältig voneinander genommen werden.» Die meisten Boote, die in den Lagerhäusern des See-Clubs untergebracht sind, sind Klubboote. «Die privaten Boote können wir an einer Hand abzählen.» Neben dem Lagerhaus mit Trainingsraum werden im selben Zug noch weitere Projekte angegangen. Gemäss Steiger wird der Vorplatz, bei welchem das Wasser derzeit nur ungenügend versickert, saniert. Auch die Küche im Innern des bestehenden Klubhauses wird neu gemacht. Zusätzlich soll es eine neue Lösung für die Motorboote geben. Wie der Präsident erklärt, befinden sich diese derzeit immer im Wasser. «An diesen hatten wir durch den Wellengang schon grössere Schäden.» Wie die Lösung dort aussehen soll, ist noch nicht klar. «Wir klären noch ab, ob es eher eine Kran-Einrichtung geben soll oder eine Rampe in Richtung Bootshafen.» Klar sei, dass die Boote auf dem Trockenen, ganz nahe bei den Einwasserungsstellen der Ruderboote gelagert werden sollen. «Der Trockenplatz des Jachthafens ist zu weit weg. Die Trainer müssen relativ schnell rein und raus.»

Spendensuche läuft noch bis im Sommer

Für all diese Bauprojekte sind total 610000 Franken budgetiert. Knapp die Hälfte wird durch den Swisslos-Fonds des Kantons sowie von der Stadt finanziert. Für das restliche Geld sammelt der Verein derzeit Spenden. «Wenn wir total 488000 Franken zusammenhaben, und die Baubewilligung erteilt ist, werden wir mit dem Projekt starten», so Steiger. Der Club wolle so weit wie möglich die gesamten Investitionskosten vor Baubeginn zusammentragen, um so wenig Fremdkapital wie möglich aufzunehmen. Sollte dennoch etwas offen bleiben, hat der Club von einem Finanzinstitut und Sponsor des Vereins bereits die Zusage für einen Kredit erhalten. Die Sammelaktion dauert noch bis im Sommer.

Wenn alles wie geplant läuft, sollen die Bauarbeiten Ende des Sommers beginnen und im Dezember beendet werden. Steiger: «Die Einweihung planen wir für den Saisonstart im April 2019.»

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