Stadt Zug setzt auf Öko-Gebläse

Der Zuger Werkhof testet diesen Herbst zwei neue Elektro-Laubbläser. Sie sind zwar leise, aber auch teuer und weniger leistungsfähig.

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Ein Elektro-Laubbläser im Einsatz am Zuger Quai. (Bild: PD)

Ein Elektro-Laubbläser im Einsatz am Zuger Quai. (Bild: PD)

Seit diesem Herbst setzt der städtische Werkhof von Zug im Kampf gegen das Laub auf den Strassen versuchsweise zwei Elektro-Bläser ein. Sie verursachen erheblich weniger Lärm und keine Abgase wie Laubbläser mit Benzin. Die umweltfreundlichen Geräte sind jedoch rund viermal so teuer wie Benzinbetriebene, wie die Stadt Zug am Montag in einer Mitteilung schreibt. «Diese Mehrkosten werden durch den CO2-Rückvergütungsfond abgedeckt», sagt Stadtökologe Walter Fassbind. Jährlich stehen der Stadt Zug rund 25‘000 Franken zur Verfügung, um interne Energie- und Klimaschutzprojekte zu unterstützen.

«Man verjagt keine Spaziergänger»

Der Akku der Geräte sei weniger lang einsatzfähig, weshalb die Bläser nur im stadtnahen Gebiet eingesetzt werden, so Peter Roos, Leiter des Werkhofs. Vom neuen Gerät begeistert ist Werkhofmitarbeiter Walter Odermatt: «Dieses Gerät ist sehr handlich und man verjagt damit keine Spaziergänger.»

Die Stadt Zug wird laut Mitteilung Altgeräte künftig, sofern sinnvoll und finanziell vertretbar, mit elektrisch betriebenen ersetzen. Bereits heute setzt die Stadt bei herkömmlichen Laubbläsern umweltschonendes Gerätebenzin ein. Dieses ist frei von Blei und Benzol und greift weniger in die Umwelt ein als gewöhnliches Benzin.

pd/rem