STADT ZUG: Sitzbänke für Menschen mit Gehbehinderung

Am Seeufer der Stadt Zug stehen vier Sitzbänke, die den Bedürfnissen von Menschen mit einer Gehbehinderung gerecht werden. Die Bänke werden von der Stiftung Cerebral in Zusammenarbeit mit der Nussbaum Simonin-Stiftung zur Verfügung gestellt und von der Stadt Zug in einem Pilotprojekt getestet.

Drucken
Teilen
Eine der vier speziellen Sitzbänke am Zuger Seeufer. (Bild: pd)

Eine der vier speziellen Sitzbänke am Zuger Seeufer. (Bild: pd)

Herkömmliche Sitzbänke sind für Menschen mit motorischen Einschränkungen oft nur bedingt benutzbar, da die Bänke zu tief sind. Deshalb hat die Stiftung Cerebral Sitzbänke beschafft, bei welchen die Sitzflächen und Armlehnen höher als normal sind, was das einfachere Absitzen und Aufstehen ermöglicht. «Durch die Möglichkeit, den eigenen Rollator in die dafür vorgesehen Aussparung zu stellen, entsteht ein persönlicher Sitzplatz», so die Stadt Zug in einer Mitteilung. Vier dieser Bänke stehen nun in der Nähe des Pavillons bei der Schiffanlagestelle Zug Bahnhofsteg («Goldener Kiosk»).

100 Sitzbänke in der ganzen Schweiz

Die Stiftung Cerebral ihrerseits will schweizweit rund 100 dieser Bänke installieren. «Die spezielle Ergonomie und die Rückenlehne mit Lendenwirbelstütze sowie der Fussbalken gewährleisten einen hohen Sitzkomfort, auch für nicht behinderte Menschen», sagt Maya Greuter, Präsidentin der Stiftung Cerebral. Die Stiftung übernimmt die Kosten für die Bänke, die der städtische Werkhof installiert hat und unterhalten wird.

pd/shä