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STADT ZUG: So geht es mit dem alten Kantonsspital weiter

Gewerbe, Kultur, Wohnungen für mittlere und gehobene Ansprüche, ein Hotel, kurz: ein Mix an Nutzungen soll das Leben auf dem Areal des alten Kantonsspitals in Zug künftig prägen.
Das Areal des alten Kantonsspitals aus der Luft. (Bild pd)

Das Areal des alten Kantonsspitals aus der Luft. (Bild pd)

Nun ist klar, wie es baulich auf dem Areal des alten Kantonsspitals in Zug weitergehen soll. Anlässlich einer öffentlichen Informationsveranstaltung orientierte die Baudirektion am Donnerstagabend über die Absichten des Kantons. «Wir haben in den vergangenen zwölf Monaten einen breit abgestützten Planungsprozess durchgeführt, dessen Ergebnis nun in Form eines Masterplanes vorliegt», wird Baudirektor Heinz Tännler in einer Medienmitteilung zum Anlass zitiert.

Lehren aus Belvedere-Nein gezogen
Die Essenz dieser Grundlagenarbeit fasst Tännler wie folgt zusammen: «Erstens: Das Areal bleibt weitgehend im Eigentum des Kantons. Zweitens: Aus Verkäufen und Baurechtserträgen soll ein Optimum an Erlös, aber kein Gewinnmaximum angestrebt werden. Und drittens: Der Masterplan sieht einen grossen Mix an Nutzungen vor.» Nach dem deutlichen Nein der Stadtzuger Stimmberechtigten zum Bebauungsplan «Belvedere» sei klar geworden, dass die Neuplanung nur in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Zug, dem Referendumskomitee und weiteren Kreisen zum Erfolg führen kann.

Bebauungsplan-Ja Mitte 2011
Der Ball liegt nun bei der Stadt Zug, die den rechtlich unverbindlichen Masterplan in einen bindenden Bebauungsplan umzusetzen hat, wie es weiter heisst. Es war deshalb dem Stadtplaner Harald Klein vorbehalten, das weitere Vorgehen zu skizzieren. Demnach wird die Erarbeitung des städtischen Bebauungsplanes ungefähr ein halbes Jahr in Anspruch nehmen. Die kantonale Baudirektion wird das Ergebnis anschliessend vorprüfen, ehe der Bebauungsplan Ende Jahr zur Beratung an den Grossen Gemeinderat der Stadt Zug gelangt. «Aus heutiger Optik rechnen wir mit einem Beschluss des Grossen Gemeinderates im Frühling 2011. Falls kein Referendum ergriffen wird, könnte der Regierungsrat den Bebauungsplan Mitte 2011 genehmigen», so Klein.

scd

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