STADT ZUG: Stadt sucht private Fotografien aus Zug

Die Stelle für Kultur fordert die Zuger Bevölkerung auf, auf den Estrich zu steigen und in Kisten zu wühlen. Für das Projekt «Herrliche Zeiten!» sucht sie private Aufnahmen und Filme der Stadt Zug aus den letzten 100 Jahren.

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Rosmarie Müller, erster Schultag im Schulhaus Neustadt, 1961: Auf dem Pausenplatz im Hintergrund befindet sich heute das Alterszentrum Neustadt. (Bild: pd)

Rosmarie Müller, erster Schultag im Schulhaus Neustadt, 1961: Auf dem Pausenplatz im Hintergrund befindet sich heute das Alterszentrum Neustadt. (Bild: pd)

Die Fotos sollen Zugs Strassen und Plätze im historischen Spiegel zeigen. Die gesammelten Fotografien und Filme würden in einer Internet-Galerie präsentiert, schreibt die  Stadt in einer Medienmitteilung. Eine Auswahl der Bilder werde später überdies in die Projekt-Publikation von «Herrliche Zeiten!» aufgenommen.

Rosmarie Müller, erster Schultag im Schulhaus Neustadt, 1961: Auf dem Pausenplatz im Hintergrund befindet sich heute das Alterszentrum Neustadt. (Bild: pd)

Rosmarie Müller, erster Schultag im Schulhaus Neustadt, 1961: Auf dem Pausenplatz im Hintergrund befindet sich heute das Alterszentrum Neustadt. (Bild: pd)

Das Kunstprojekt «Herrliche Zeiten!» würde in verschiedenen Ansätzen aus den Bereichen Kunst, Kunstvermittlung, Urbanistik und Architektur untersuchen, welche städtebaulichen, gesellschaftlichen, politischen und technischen Entwicklungen das Zusammenleben im öffentlichen Raum prägen.

Denn das beachtliche Wachstum der Stadt Zug in den vergangenen Jahrzehnten führe zu Fragen nach Wurzeln und Identität in einer sich verändernden Gesellschaft. Im Zuge dieser Entwicklung würden neue Plätze und Räume entstehen, die von der Bevölkerung kaum wahrgenommen oder genutzt würden, so die Stadt. Diesen Orten soll eine Identität oder eine Funktion verliehen werden.

Auf in den Estrich!

Im Hinblick auf das Projekt «Herrliche Zeiten!» diesen Sommer plant die Stelle für Kultur eine digitale Galerie im Internet, in der die gesammelten Fotos einen Blick in vergangene Zeiten gewähren.

Der heutige Stadtpräsident Dolfi Müller; hier am Zuger Fasnachtsumzug in den frühen 80er-Jahren. (Bild: pd)

Der heutige Stadtpräsident Dolfi Müller; hier am Zuger Fasnachtsumzug in den frühen 80er-Jahren. (Bild: pd)

Aus diesem Grund bittet die Stadt die Bevölkerung, ihre verstaubten Familienalben hervorzuholen, in alten Fotokisten und Diafilmschachteln zu stöbern und sich an das frühere Leben in ihrer Stadt zu erinnern. Gesucht seien belebte Ansichten verschiedener Orte in der Stadt Zug, festgehalten für private Zwecke sowie die Erinnerung dazu.

pd/kst

Einsenden

Die Fotos und CDs bzw. DVDs sollen an die Stelle für Kultur der Stadt Zug geschickt werden, inkl. Angaben zu Jahr, Ort sowie Besitzer. Ein paar Sätze zu den damit verbundenen Erinnerung sind ebenfalls erwünscht. Mit der Zusendung der Fotos und des Filmmaterials erklärt sich der Einsender bereit, dass die Stadt Zug diese im Internet und in sozialen Medien verwendet.

Kontakt: Mercedes Lämmler, Stelle für Kultur, Haus Zentrum, Zeughausgasse 9, Postfach 1258, 6301 Zug, 041 728 20 35>

Rosmarie Müller auf der Kunsteisbahn Zug, 1970: Foto anlässlich der Aufführung «Der Froschkönig» der Eislaufsektion EVZ. Im Hintergrund ist der Gaskessel des Gaswerkareals zu sehen. Heute befindet sich dort das Kaufmännische Bildungszentrum Zug. (Bild: pd)

Rosmarie Müller auf der Kunsteisbahn Zug, 1970: Foto anlässlich der Aufführung «Der Froschkönig» der Eislaufsektion EVZ. Im Hintergrund ist der Gaskessel des Gaswerkareals zu sehen. Heute befindet sich dort das Kaufmännische Bildungszentrum Zug. (Bild: pd)