STADT ZUG: Stadtrat zieht Streethockey-Vorlage zurück

Die Oberwil Rebells müssen um ihren provisorischen Spielplatz zittern. Der Stadtrat hat das Geschäft sistiert. Und Einsprecher könnten die Sache weiter verzögern.

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Streethockey-Präsident Maurus Schönenberger auf dem vorgeschlagenen Areal für ein neues Streethockeyfeld in Zug. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Streethockey-Präsident Maurus Schönenberger auf dem vorgeschlagenen Areal für ein neues Streethockeyfeld in Zug. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Die Streethockeyaner der Oberwil Rebells sind am 10. Mai Schweizer Meister geworden, aber richtig darüber freuen können sie sich nicht. Der Grund: Ihre Zukunft ist weiter ungewiss, denn ihre angestammte Bleibe in Oberwil müssen sie bald verlassen und auch das provisorische Spielfeld zwischen Sport- und Trainingshalle in Zug ist nicht von Dauer.

Die gestrige Sitzung des Grossen Gemeinderats brachte für die erfolgreichen Sportler und ihre Juniorenabteilung nun eine weitere schlechte Nachricht: Der Stadtrat beantragte das Geschäft über ein Provisorium in der Nähe der Feld-hof-Überbauung zurückzustellen.

Der zuständige Stadtrat Hans Christen begründete den Vorgang damit, dass die Bau- und Planungskommission sich nicht in genügendem Umfang mit der Sache hätte befassen können. Zudem seien gewisse Kosten noch nicht in die Vorlage für einen Ersatzplatz für die Streethockeyaner eingearbeitet. Und er fügte noch an: «Die enorme Zahl von Einsprechern lasse es zeitlich zu, dass dieses Geschäft noch genauer vorbereitet wird.» Es sollen rund 70 – zum grossen Teil gleich lautende – Einsprachen eingegangen sein. Klagegrund: zu viel Lärm.

Rebells-Präsident enttäuscht
Der Rebells-Präsident Maurus Schönenberger ist geschockt: «Wir sind seit drei Jahren am Ball, und es hat sich nichts bewegt.» Da nützt es nichts, dass die Korporation Zug signalisiert hat, für die Realisierung des Ersatzplatzes in der Herti Land zur Verfügung zu stellen.


Marco Morosoli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.