STADT ZUG: Start zum Umbau des alten Zeughauses

Startschuss für den Umbau des kantonalen Zeughauses in Zug. Bis Frühsommer 2011 werden Räumlich­keiten des Obergerichtes sowie eine Studienbibliothek als Erweiterung der Stadt- und Kantonsbibliothek entstehen.

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Das alte Zeughaus wird Sitz des Zuger Obergerichts. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das alte Zeughaus wird Sitz des Zuger Obergerichts. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Die Studienbibliothek ist für die Stadt Zug ein Glücksfall, weil die Nähe zur Stadt - und Kantonsbibliothek sowohl für die Betreiberin als auch für die Nutzenden viele Vorteile bietet», sagte Stadtrat Ivo Romer am Spatenstich zum Umbau des Zeughauses an der Zugerbergstrasse in Zug von Montag. «Das starke Wachstum der Bibliotheksbenutzung hat in den vergangenen Jahren zu prekären Verhältnissen im Lesesaal geführt. Die Ausgliederung der Studienbibliothek schafft endlich den nötigen Raum für Studierende, aber auch neue Möglichkeiten im Stammhaus», unterstreicht Heinz Morf, Leiter Stadt und Kantonsbibliothek Zug den Vorteil der neuen Lösung.

Für Ivo Romer ist der städtische Baubeitrag von 2,2 Millionen Franken jedenfalls sehr gut angelegtes Geld. Dies umso mehr, als das Areal zwischen der Stadt- und Kantonsbibliothek und dem Zeughaus, das heute als Parkplatz genutzt wird, in einen Stadtgarten umgestaltet werden soll. Der entsprechende Planungswettbewerb ist derzeit im Gang, das Ergebnis sollte gemäss Terminplan im Herbst vorliegen.

Erleichterung beim Obergericht
Für die Präsidentin des Obergerichtes, Iris Studer-Milz, ist das zügige Vorankommen des Umbauprojektes eine grosse Erleichterung. «Die neuen Räumlichkeiten werden uns die Arbeit sehr erleichtern. Kommt dazu, dass es dem Generalplanerteam unter Federführung der Solothurner Architekten Graf Stampfli Jenni gelungen ist, unsere Raumbedürfnisse mit der geschützten Bausubstanz des Zeughauses optimal in Einklang zu bringen.» Diese Einschätzung teilt auch Baudirektor Heinz Tännler: «Ich bin überzeugt, dass wir auch die Realisierungsphase optimal meistern werden und wie vorgesehen im Sommer 2011 das Werk den beiden Nutzerinnen übergeben können.» Die Fertigstellung des Stadtgartens ist für Herbst 2012 geplant.

zim

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