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STADT ZUG: SVP schickt Schwergewichte ins Rennen um Sitz im Stadtrat

Die SVP will mit einem Bisherigen und einem bekannten Parlamentarier zwei Stadtratssitze erobern. Und auch um das Präsidium kämpft die Volkspartei.
Die beiden Kandidaten der SVP für den Zuger Stadtrat: André Wicki (links) und Philip C. Brunner. (Bilder: Stefan Kaiser / PD)

Die beiden Kandidaten der SVP für den Zuger Stadtrat: André Wicki (links) und Philip C. Brunner. (Bilder: Stefan Kaiser / PD)

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch


Mit bekanntem und bewährtem Personal will die SVP ihren Sitz im Stadtrat verdoppeln. Dies hat die Nominationsversammlung der städtischen SVP am Donnerstagabend so entschieden. An der Pressekonferenz am Freitag präsentierte Gregor Bruhin, Fraktionschef der SVP im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) die «einstimmigen Ergebnisse» der Versammlung: Bauchef André Wicki sei der natürliche und logische Kandidat für das Stadtpräsidium, führte Bruhin aus. «Ist er doch seit vier Jahren Stadtratsvizepräsident und war vor vier Jahren der gemeinsame Kandidat der bürgerlichen Parteien für das Amt des Stadtpräsidenten. Dies sei damals ein klares Zeichen gewesen, dass Wicki die Fähigkeiten für das Amt mitbringe. Zudem sei er auch der dienstälteste bürgerliche Stadtrat und Vorsteher eines Schlüsseldepartements. «André Wicki hat bewiesen, dass er die notwendigen Qualitäten als Stadtpräsident mitbringt.» Mit seiner langjährigen Führungserfahrung sei er der ideale Stadtpräsident für die Stadt Zug, unterstrich der Wahlkampfleiter. «Zug ist wie meine Familie, es ist meine Heimat», doppelte Wicki nach und unterstrich: «Ich habe seit meinem Antritt als Bauchef die Kosten meines Departements von 25 auf 20 Millionen heruntergebracht. Das ist doch kein unwesentlicher Beitrag an die Bewohner unserer Stadt.»

«Er hat als Offizier viel Führungserfahrung»

Dass die SVP Bauchef André Wicki auf das Stadtratticket notiert und ihn auch ins Rennen ums Präsidium schickt, ist keine Sensation. Und genauso wenig überrascht die Nomination von Philip C. Brunner, der für die Volkspartei einen zweiten Sitz im Stadtrat erobern soll. Brunner sei als Präsident der GPK schon heute der sechste Stadtrat, führte Bruhin aus. Brunner sei der bestmögliche Kandidat für den frei werdenden Sitz, ergänzte er. «Denn er kennt als GPK-Präsident schon heute alle Dossiers, die durch das Parlament müssen, und er hat als Offizier viel Führungserfahrung.» Brunner selber erklärt, auch ihm sei Zug und «mehr SVP» in der Stadt eine Herzensangelegenheit. «Ich führe einen KMU-Betrieb und werde mich im Stadtrat für das Kleingewerbe einsetzen, das heute über Gebühr mit Steuern, Abgaben und Gebühren belastet ist.»

Drei Bisherige und fünf Neue

Nebst den Stadtratskandidaten wählte die Nominationsversammlung auch die Kantonsratskandidaten. Die Liste wird von Philip C. Brunner angeführt. Als Zweiter figuriert der bisherige Kantonsrat Manuel Brandenberg, der derzeitige Fraktionspräsident. Dritter im Bunde ist der ebenfalls bisherige Kantonsrat Jürg Messmer. Neu auf Platz vier stellt sich Gregor Bruhin zur Wahl, er ist im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) und dort Fraktionspräsident der SVP. Auf den weiteren Listenplätzen folgen GGR-Mitglied Cornelia Stierli, Raphael Tschan, Vorstandsmitglied SVP Stadt Zug, und Niko Trlin, Präsident der Neuen Heimat Zug, sowie Bruno Zimmermann, aktueller Vizepräsident des Stadtzuger Parlaments.

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