STADT ZUG: Tödlicher Unfall wegen Krankheit?

Noch steht nicht fest, wie es vergangene Woche zum tödlichen Unfall in der Stadt Zug gekommen ist. Doch der Arbeitgeber des verstorbenen Lenkers hat einen traurigen Verdacht.

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Die Rettungskräfte bei der Unfallstelle. (Bild Dominik Hodel / Neue ZZ)

Die Rettungskräfte bei der Unfallstelle. (Bild Dominik Hodel / Neue ZZ)

Am Dienstagabend geriet das Auto eines 29-jährigen Österreichers in der Stadt Zug auf die Gegenfahrbahn und krachte in einen entgegenkommenden Wagen. Der Österreicher starb an den Folgen des Unfalls, der zweite Autofahrer überlebte schwer verletzt.

Warum der junge Koch von der Fahrbahn abkam, ob Alkohol oder Drogen im Spiel waren, konnte die Polizei bisher nicht ermitteln. Denn die Blutproben wurden noch nicht ausgewertet. Es kann noch drei Monaten dauern, bis die Ergebnisse vom Rechtsmedizinischen Institut vorliegen.

Der Verunglückte hatte Diabetes
Laut dem Arbeitgeber des 29-Jährigen könnte jedoch eine Krankheit zum Unfall geführt haben. «Unser Koch hatte Diabetes», sagt Erwin Zettl, Pächter des Restaurants Luegisland. Eine Tatsache, die auch die unsichere Fahrweise des Lenkers vor dem Unfall erklären würde. Denn bei einer Unterzuckerung kann es schnell zu einer Verschlechterung der Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit, aber auch zu Schwindel oder Doppeltsehen kommen.

Erst im vergangenen Frühjahr hatte Erwin Zettl seinen Koch wegen einer akuten Unterzuckerung ins Krankenhaus bringen müssen. Auch der Familie des Verstorbenen ist die Krankheit als mögliche Ursache des Unfalls angegeben worden.

Nelly Keune

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung