STADT ZUG: Tötungsdelikt: Das zweite Opfer ist identifiziert

Dank Vergleichsproben aus den Philippinen konnte das zweite Opfer des zweifachen Tötungsdelikt am Eschenring identifiziert werden.

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Der Tatort am Eschenring 12 im Februar 2009 in Zug. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der Tatort am Eschenring 12 im Februar 2009 in Zug. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Abklärungen am Institut für Rechtsmedizin in Zürich haben ergeben, dass es sich bei der bisher noch nicht identifizierten Leiche um eine 36-jährige Frau handelt, heisst es in einer Mitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden.

Wie von der Zuger Polizei vermutet, handelt es sich dabei um eine in Griechenland wohnhafte Philippinin. Zur Zeit des Verbrechens war sie bei der ebenfalls getöteten 54-jährigen Bewohnerin der Wohnung am Eschenring zu Besuch.

Die Identifikation nahm einige Zeit in Anspruch, weil dazu bei Verwandten auf den Philippinen Vergleichsproben beschafft werden mussten. Die Befragungen des am 23. April verhafteten 43-jährigen mutmasslichen Täters und die weiteren Ermittlungen dauern an. Das Motiv ist nach wie vor unklar.

ana