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STADT ZUG: Tschau Sepp: Die Einwohnerkontrolle streicht den «Wunschnamen»

Sepp, Hans, Trudi und Heidi gibt es in der Stadt Zug auf einen Schlag deutlich weniger: Wegen der neuen Software der Einwohnerkontrolle gibt es dafür mehr Josefs, Johanns und Adelheids.
Eine Mitarbeiterin der Stadtzuger Einwohnerkontrolle bearbeitet Daten in einem Formular. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Eine Mitarbeiterin der Stadtzuger Einwohnerkontrolle bearbeitet Daten in einem Formular. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Bisher konnte bei der Einwohnerkontrolle der Stadt Zug ein «Wunschvorname» angegeben werden, dieser wurde offiziell vermerkt und bei der Zustelladresse verwendet, unter anderem für den Stimmrechtsausweis. Mit diesem Dienst am Kunden, also auch an allen Köbis, Charlys, Greths und Trix ist es nun vorbei: Die Einwohnerkontrolle der Stadt Zug hat eine neue Software in Betrieb genommen. Deshalb können ab sofort nur noch die amtlichen Vornamen verwendet werden, teilt die Einwohnerkontrolle mit. Der Wechsel betreffe rund 500 Einwohnerinnen und Einwohner.

Ab sofort werden diese nur noch mit dem korrekten amtlichen Vornamen angeschrieben. Toni wird Anton, Susi wird Susanne. Ausser, die Kurzform sei der tatsächliche, offizielle Name. Andere Gemeinden des Kantons Zug sollen diese Umstellung im Laufe der nächsten Monate ebenfalls vornehmen, heisst es in der Mitteilung.

pd/cv

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