STADT ZUG: Vandalenakte verzögern den Stadionabriss

Eingeschlagene Fenster. Glasscherben auf dem Boden, so weit der Blick reicht. Der Abrissbeginn des alten Herti-Stadions hat keinen guten Start.

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In luftiger Höhe beginnen Arbeiter auf dem Dach des alten Herti-Stadions mit dem Abbau der asbesthaltigen Eternit-Platten. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

In luftiger Höhe beginnen Arbeiter auf dem Dach des alten Herti-Stadions mit dem Abbau der asbesthaltigen Eternit-Platten. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Bevor die Abbruchfirma am Montag mit dem Abriss des alten Herti-Stadions begonnen hat, leisteten Vandalen schon zuvor ganze Arbeit. Sie demolierten Fensterscheiben des Restaurants, zertrümmerten Toiletten und rissen Kabel in der ehemaligen Hockeyhalle heraus.

Die Arbeiter müssen nun erst einmal den Schaden des Saubannerzugs beseitigen, bevor sie mit dem eigentlichen Rückbau anfangen können. «Wir wissen nicht, wer das war», kommentierte Roland Wyss, EVZ-Geschäftsführer, den Vandalenakt. Auf keinen Fall seien es EVZ-Hooligans gewesen.

Ganz ordnungsgemäss startete auf dem Dach des Stadions dagegen die Demontage der Eternitplatten. Diese enthalten Asbest und müssen sorgfältig entsorgt werden.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.