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Zug: Aufmachung der Bahnhofstrasse sorgt für Unmut

Flickenteppich: So nennt eine Zuger FDP-Gemeinderätin die eigentliche Prunkstrasse Zugs. Dem Baudepartement ist die Problematik bewusst. Nur, tun kann es nichts. Die Strasse ist im Besitz des Kantons.
Harry Ziegler
Die Haltestelle Steinhof an der Zuger Bahnhofstrasse soll wieder in Betrieb genommen werden. (Archivbild: Stefan Kaiser)

Die Haltestelle Steinhof an der Zuger Bahnhofstrasse soll wieder in Betrieb genommen werden. (Archivbild: Stefan Kaiser)

So lange liegt die letzte Umgestaltung der Zuger Bahnhofstrasse eigentlich nicht zurück. 2003 wurde die Strasse mitten durchs Stadtzuger Zentrum modernisiert. Allerdings hat die aktuelle Bahnhofstrasse kaum mehr etwas mit der damaligen Idee der Umgestaltung zu tun. Eine breite, helle und urbane Strasse sollte es damals sein. «Mittlerweile sieht diese Strasse wie ein ungepflegter Flickenteppich aus», schreibt FDP-Gemeinderätin Karen Umbach namens der FDP-Fraktion im Zuger Stadtparlament. Sie macht in der Kleinen Anfrage auch gleich den Grund dafür aus: «Wie kann es sein, dass das Baudepartement, die Durchführung von unsauberen Sanierungen – in der falschen Farbe – erlaubt?», so Umbach weiter.

Und als ob die Flickarbeit nicht genug wäre, fragt die Gemeinderätin weiter: «Die einzelnen Käfige mit ihren traurigen Blumen, welche während den Sommermonaten auftauchen, machen das Gesamtbild nicht besser. Könnte der Stadtrat sich vorstellen, diese durch permanente, gemischte Sträucher und Bäume zu ersetzen, damit die Bahnhofstrasse wieder eine Ausstrahlung erhielte?»

Der Stadt sind die Hände gebunden

Nichts zu machen, so die Essenz der stadträtlichen Antworten. Die Bahnhofstrasse sei eine Kantonsstrasse. Deshalb entscheidet dieser in eigener Kompetenz, was gemacht oder eben nicht gemacht wird. Im Fall Bahnhofstrasse macht «das strikte Sparprogramm des Kantons offenbar auch vor Kantonsstrassen auf Stadtgebiet nicht halt», antwortet der Stadtrat. Und gibt seinem Unmut Ausdruck: «Wie schon bei der Umgestaltung der Baarerstrasse im 2015, die ohne Rücksicht auf Stadtbild und Stadtgefüge erfolgte, stört sich die Stadt auch am Flickenteppich in der Bahnhofstrasse.» Eine Kompetenzänderung werde angestrebt.

Dass die Bahnhofstrasse im Besitz des Kantons sei, sei auch ein Grund, weshalb die Bepflanzung nicht wirklich optimal sei. Das Gestaltungskonzept sieht vor, dass entlang der Strasse keine Bäume gepflanzt werden. Die Kompetenz zur Verschönerung der Trottoirs hingegen, diese liege bei der Stadt. «Zu den traurigen Blumen ist zu bemerken, dass dieses Jahr alle Pflanzen unter der Hitzewelle gelitten, so auch die Blumen in den Gitterkästen», so der Stadtrat erklärend, weshalb die Blumen so traurig seien.

Immerhin: Der Stadtrat nimmt die Idee der FDP-Fraktion auf. Ohne grosse Hoffnung – weil sich unterirdisch viele Leitungen befinden, seien nur Pflanzen in Töpfen möglich.

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