Stadt Zug wird in neues Licht gerückt

Die Stadt Zug arbeitet an einem Beleuchtungskonzept. Ziel des Plan Lumière ist es, ein identitätsstiftendes Nachtbild der Stadt zu schaffen.

Drucken
Teilen
Beleuchtung in der Zuger Altstadt. (Bild: PD)

Beleuchtung in der Zuger Altstadt. (Bild: PD)

Mit einem Beleuchtungskonzept will die Stadt Zug die gestalterischen, nachhaltigen, rechtlichen und finanziellen Aspekte prüfen und Vorschläge für geeignete Massnahmen erarbeiten, wie ein vom Zuger Stadtrat in Auftrag gegebener Entwurf von Ende März zum Plan Lumière festhält. Besondere Schwerpunkte sollen neben der stadtgestalterischen Aufwertung auch die Energieeffizienz und die Aspekte der Lichtverschmutzung sein.

Einstieg mit Pilotprojekten

Der Plan Lumière hat laut Entwurf verschiedene Ziele. Zum einen soll das Potenzial des künstlichen Lichtes als Stadtbildgestaltung aufgezeigt werden, zum anderen soll eine Orientierungshilfe angeboten, die Sicherheit erhöht, die Lichtverschmutzung minimiert und auch emotionale Aspekte miteinbezogen werden.

Beleuchtung in der Zuger Altstadt. (Bild: PD)

Beleuchtung in der Zuger Altstadt. (Bild: PD)

Das weitere Vorgehen ist nun so geplant, dass als erstes ein Rahmenkonzept mit Leitsätzen, Konzeptansätzen, Ideen und dem zeitlichen Rahmen erarbeitet wird. Gleichzeitig soll mit ersten Pilotprojekten ins Konzept eingestiegen werden. Die Erfahrungen daraus sollen dann in den eigentlichen Plan Lumière einfliessen. Zuständig für die Erstellung und den Betrieb der Beleuchtung in der Stadt Zug sind die Wasserwerke Zug (WWZ).

Resultate bis im Sommer erwartet

Im Entwurf des Plan Lumière sind vier Pilotprojekte geplant. Diese sollen den Einstieg ins Gesamtkonzept darstellen. Geplant sind folgende Projekte:

Stadtgarten: Begleitung der Projektverfasser der Weiterbearbeitung für die Neugestaltung des Stadtgartens zwischen Bibliothek und Zeughaus.
Postplatz: Das Thema der Beleuchtung wird integraler Bestandteil der Aufgabenstellung des Konkurrenzverfahrens für die Neugestaltung.
Quaianlagen: Testplanung mit Lichtplanern für die Erlangung von Vorschlägen im Raum Kunsthaus / Altstadt – Quaianlagen – Hafen – Allmendstrasse.
Bushaltestelle: Auswertung des Versuches (Prototyp Rankhof) für die neue Beleuchtung der Wartehäuser.

Die Erarbeitung des Rahmenkonzeptes hat begonnen, die Lancierung der Pilotprojekte erfolgt auf den Frühling, Resultate sind bis Sommer zu erwarten.

pd/bep