STADT ZUG: WWZ betreibt Lehrpfad für Strassenlampen

Unter dem Namen «Weg des Lichts» testen die Wasserwerke Zug (WWZ) Prototypen von Strassenbeleuchtungen. 30 Lampen sind mit Angaben zu Kosten, Stromverbrauch und Lichtmenge versehen.

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WWZ-CEO Andreas Widmer geht den Weg mit Stapi Dolfi Müller. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

WWZ-CEO Andreas Widmer geht den Weg mit Stapi Dolfi Müller. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Wie beleuchtet man den öffentlichen Raum günstig, effizient und umweltverträglich? Um diese Frage zu klären, betreiben die Wasserwerke Zug (WWZ) quasi Feldforschung. Unweit des Firmensitzes, durch Schochenmühle, Ammannsmatt und Choller, zieht sich die Teststrecke des Zuger Energieversorgers.

Getestet wird schon eine Weile, nun aber wollen CEO Andreas Widmer und seine Leute für den «Weg des Lichts» auch die Öffentlichkeit interessieren. 30 der Strassenlampen in diesem Gebiet sind neu mit Angaben zu Stromverbrauch, Lichtverschmutzung, Anschaffungskosten und Lichtmenge versehen.

LED auf dem Prüfstand
Schnell wird klar: Die neuste Technologie ist nicht in jeder Hinsicht das Mass aller Dinge. Die LED-Lampen fallen ihrer Helligkeit wegen auf der Teststrecke zwar sehr auf; sie seien allerdings für den breiten Einsatz in dieser Form noch nicht geeignet, erklärte Urs Rubitschon, Leiter Betrieb Elektrizität. «LED steckt noch in der Entwicklungsphase, wird in Zukuft aber eine grosse Rolle spielen.»

cd

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie in der «Neuen Zuger Zeitung» vom 4. November 2010.