STADT ZUG: Zahlungsaufträge – Bank wurde stutzig

Unbekannte haben versucht, mit Zahlungsaufträgen Geld von einer Zuger Firma ins Ausland zu transferieren. Doch der Trick wurde entdeckt.

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(Symbolbild Michael Buholzer/Neue LZ)

(Symbolbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Ende Dezember hat eine unbekannte Täterschaft versucht, mit gefälschten Zahlungsaufträgen einer Zuger Firma Geldbeträge von über einer Million Franken auf Konten in Fernostasien zu überweisen. Wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden mitteilten, hatten die Betrüger dafür detaillierte Kenntnisse der Bankverbindungen und verwendeten einen gefälschten Briefkopf der Firma.

Die Zahlungen konnten jedoch vorzeitig unterbunden werden, da die Bank stutzig wurde und bei der Zuger Firma über die Echtheit dieser Aufträge nachfragte. Werden solche Zahlungen einmal ausgelöst, landet das Geld laut Mitteilung oft auf undurchschaubaren Konti im Ausland und ist für immer weg.

Auch Privatkunden, die nicht auf das Online-Banking zurückgreifen, können so betrogen werden. Man kann sich dagegen schützen, indem man Zahlungsaufträge nicht in einen Briefkasten einwirft sondern sie stattdessen persönlich bei der Bank abgibt. Bei Zahlungen an sogenannten Multimaten soll man darauf achten, dass Fremden der Blick auf die Daten verwehrt bleibt.

ana