STADT ZUG: Zeughaus wird von Solothurnern umgebaut

Ein Generalplanerteam unter Federführung von Graf Stampfli Jenni Architekten AG aus Solothurn soll das kantonale Zeughaus in Zug umbauen.

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Das alte Zeughaus an der Zugerbergstrasse soll Sitz des Obergrerichts werden. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das alte Zeughaus an der Zugerbergstrasse soll Sitz des Obergrerichts werden. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Um die Raumnot im Gerichtsgebäude an der Zuger Aabachstrasse zu lindern, beschloss der Kantonsrat im vergangenen Jahr, das Obergericht ins kantonale Zeughaus an der Kirchenstrasse 6 zu verlegen. Für dessen Umbau schrieb die Baudirektion im September einen Wettbewerb aus. Wie die Baudirektion des Kantons Zug mitteilt, steht nun das Ergebnis des Projektwettbewerbes fest. Das Beurteilungsgremium habe einstimmig entschieden, das Team um die Graf Stampfli Jenni Architekten AG aus Solothurn für die Ausführung des Umbaus zu empfehlen.

Nach der Orientierung der kantonsrätlichen Kommission für Hochbauten werden die sechs Projekte der zweiten Wettbewerbsstufe an einer Ausstellung zu besichtigen sein. Die Eröffnung dieser Präsentation ist für Mitte Juni 2009 geplant.

Bewerbungen von 22 Teams, sechs wurden ausgewählt
Für den Umbau des denkmalgeschützten Zeughauses in Zug bewilligte das Kantonsparlament am 12. Juni 2008 einen Objektkredit von 11,2 Millionen Franken sowie 300'000 Franken für die Durchführung des zweistufigen Projektwettbewerbes.

In einer ersten Stufe hatten Planungsteams zu belegen, dass sie über die nötige Erfahrung für komplexe Umbauten und den Umgang mit denkmalgeschützten Bauten verfügen. Von den 22 Teams, die eine Bewerbung einreichten, wurden im November 2008 sechs ausgewählt.

In der zeiten Runde sollte innerhalb einer geschützten Gebäudehülle ein Raumprogramm realisiert werden, das einerseits dem Obergericht dient und andererseits auch öffentliche Zwecke erfüllen soll. Zudem galt es, den Minergie-Standard zu erreichen.

ana