STADT ZUG: Zeughausgasse: Stadtrat lehnt Begegnungszone ab

Auf der Zeughausgasse soll weiterhin Tempo 30 gelten. Der Stadtrat lehnt es ab, eine Begegnungszone mit Tempo 20 schon jetzt einzuführen.

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Die Zeughausgasse in der Stadt Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Zeughausgasse in der Stadt Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Zeughausgasse in der Zuger Altstadt wird derzeit saniert. An seiner Sitzung vom Dienstag hat sich der Stadtrat mit der Frage der künftigen Verkehrsführung befasst. Er hat dabei einen Antrag des Sicherheitsdepartements abgelehnt, nach der Sanierung eine Begegnungszone mit Tempo 20 zu errichten. Dies teilt die Stadt Zug am Mittwoch mit.

«Der Stadtrat ist der Ansicht, dass Begegnungszonen auf Plätzen sinnvoll sein können. Auf der Zeughausgasse bleibt aber auch nach der Sanierung eine Fahrspur erkennbar», sagt Andreas Bossard, Vorsteher Departement für Sicherheit, Umwelt und Soziales. Dies hätte dazu führen können, dass nicht alle Verkehrsteilnehmer die Zeughausgasse als Begegnungszone hätten erkennen können.

Bauarbeiten dauern bis Ende Jahr

Damit bleibt auf der Zeughausgasse auch nach der Sanierung Tempo 30. Mit der vorgesehenen Neugestaltung des Postplatzes in einigen Jahren muss allerdings die Verkehrsführung in diesem Gebiet neu beurteilt werden. Der Stadtrat wird die Einführung einer Begegnungszone deshalb im Zuge der Planungs- und Bauarbeiten am Postplatz wieder prüfen.
 
Die Zeughausgasse wird seit Juli 2014 saniert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Jahr. Im Zuge der Bauarbeiten hat die Stadtentwässerung eine neue Meteorwasserleitung erstellt, um auch diesen Strassenzug ins Trennsystem umstellen zu können. Die Wasserwerke Zug ersetzen oder erweitern ihre Wasser-, Gas- und Elektroleitungen und die Swisscom erweitert ihr Netz mit einer neuen Kabelrohranlage.

pd/nop