STADT ZUG: Zu nah am Wald - Baugesuch abgelehnt

Der Stadtrat hat das Baugesuch für die Arealbebauung Zugerbergstrasse/Guggitalring abgelehnt. Wegen Verletzung des Waldabstandes wurde keine Bewilligung erteilt.

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Die Häuser Zugerbergstrasse 52/54 und Guggitalring 5. Müssen sie nun doch nicht Neubauten weichen? (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Häuser Zugerbergstrasse 52/54 und Guggitalring 5. Müssen sie nun doch nicht Neubauten weichen? (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Direktion des Innern hat mit Zwischenentscheid vom 15. April verfügt, dass für das vorliegende Neubauprojekt keine Zustimmung für eine Ausnahmebewilligung zur Unterschreitung des Waldabstandes erteilt werden kann. Der Kanton hält fest, dass die geplanten Bauten und Anlagen den Mindestabstand zum Wald mehrfach und erheblich unterschreiten. Dadurch würde der Wald und insbesondere der Waldrand erheblich gefährdet. Auch würde die Qualität und der landschaftliche, biologische und ästhetische Wert des Waldes stark beeinträchtigt.

Die Umgebung sei mit der vorgeschlagenen Kranzbepflanzung um die Gebäude nicht standortgerecht und nicht quartierbezogen gestaltet, wie es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung Zug heisst. Das Projekt erfüllt ohne einen bewilligungsfähigen Spielplatz, ohne grössere zusammenhängende Freiflächen und fehlender Wegverbindung offensichtlich nicht die erhöhten Anforderungen an die Umgebungsgestaltung einer Arealbebauung.

shä