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STADT ZUG: Zug geht mit Nachdruck gegen Littering vor

Bei einer Litteringkontrolle am Freitag haben nicht uniformierte Sicherheitsassistenten der Zuger Polizei 13 Bussen wegen Littering ausgesprochen – während nur sieben Stunden. Der Stadtrat toleriert weiterhin kein Littering und geht mit Nachdruck dagegen vor.
Littering wird im Kanton Zug nicht toleriert und soll vermehrt kontrolliert und gebüsst werden. (Bild: Chris Iseli / Neue LZ (Archiv))

Littering wird im Kanton Zug nicht toleriert und soll vermehrt kontrolliert und gebüsst werden. (Bild: Chris Iseli / Neue LZ (Archiv))

Kaum ist es draussen wieder wärmer und die Menschen bewegen sich mehr an der frischen Luft – gibt es wieder mehr Müll auf den Strassen und in Pärken. Je später der Abend, desto mehr landen Zigarettenstummel, Getränkedosen, Bierflaschen oder Take-away-Verpackungen nicht mehr im Güselkübel, sondern am Boden. Das schreibt die Stadt Zug in einer Mitteilung. Wer erwischt wird, bezahlt im Kanton Zug seit 2014 eine Busse von 100 Franken. Seither seien punktuelle Verbesserungen erzielt worden.

13 «Littering-Bussen» in sieben Stunden

Littering bleibe jedoch vor allem in den Sommermonaten und in der Stadt Zug ein Problem. Stadtrat Urs Raschle, Leiter des Departements Soziales, Umwelt, Sicherheit der Stadt Zug, will seine Doppelstrategie aus diesem Grund verschärfen: «Sensibilisierung und Prävention sind weiterhin wichtig. Ich bin aber überzeugt, dass vermehrte Kontrollen und repressive Massnahmen in Form von Bussen notwendig sind. Deshalb haben wir diese erste Aktion gestartet».

Bei der Aktion vom Freitag, 6. Mai, kontrollierten nicht uniformierte Sicherheitsassistenten der Zuger Polizei das Littering-Verhalten der Bevölkerung im Gebiet zwischen Landsgemeindeplatz, Bahnhof, Seepromenade und Hafen. Während sieben Stunden wurden insgesamt 34 Personenkontrollen durchgeführt und 13 Ordnungsbussen wegen Littering sowie 6 Bussen wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz ausgesprochen.

Druck kommt auch aus Bundesbern. Der Bundesrat unterstützt eine Änderung des Umweltschutzgesetzes, welches für Littering in der ganzen Schweiz eine einheitliche Busse von 300 Franken vorsieht. Der Nationalrat wird voraussichtlich diesen Sommer darüber befinden.

pd/nop

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