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STADT ZUG: Zuger Musiker kämpfen für mehr Musik

Die Zuger Jugend setzt sich für das Kulturzentrum Galvanik ein. Am Wochenende ging ihr Engagement in eine neue Runde.
Am Konzert in der Industrie 45 wurden Unterschriften für die Galvanik gesammelt. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Am Konzert in der Industrie 45 wurden Unterschriften für die Galvanik gesammelt. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Seitdem das Zuger Kulturzentrum Galvanik im September 2008 Feuer fing, liegt die Anlage brach. Zwar hat das Stadtparlament zur Erneuerung 4,35 Millionen Franken bewilligt. Doch die SVP der Stadt Zug ergriff das Referendum und will heute Montag 739 Unterschriften einreichen. So kommt die Galvanik-Sanierung vors Volk.

«We Are Zug», der neue Zusammenschluss der Zuger Musikszene, kämpft für ein Ja auf dem Stimmzettel. Ihr Engagement eröffnete «We Are Zug» am Samstag in der Industrie 45 mit einer Jamsession. Mitglieder von grossen Zuger Bands waren zugegen; zum Beispiel die Burning Drops, Drunken Shrimps, oder die Delilahs. Die junge Community für Zuger Musiker erhofft sich bald Zuwachs, denn wie einer der fünf Gründerväter, der 24-jährige Sandro La Marca, betonte, ist «We Are Zug» nicht das Banner für einige wenige, sondern soll zu einem «umfänglichen und lebhaften Netzwerk unter den Zuger Musikern aller Art werden.»

Noch am Samstag wurde eine Solidaritätserklärung aufgesetzt, in der sich Bands für den Wiederaufbau der Galvanik aussprechen.

Wolf Meyer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.

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