Stadt Zug

Zum 30-Jahre-Jubiläum des Kunsthauses erstrahlt ein neues Werk

Die walisische Konzeptkünstlerin Bethan Huws hat ein neues Kunstwerk geschaffen. Anlass ist der 30. Geburtstag des Kunsthauses Zug.

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(rem) «Ich habe vergessen, die Katze zu füttern», «Ich habe keine Katze» leuchtet es auf Englisch in grossen Lettern über der Hofmauer des Kunsthaus Zug. Die humorvolle Lichtinstallation der walisischen Konzeptkünstlerin Bethan Huws (59) ist ein neues permanentes Kunstwerk der Sammlung. Es entstand in diesem Jahr als Jubiläumsgeschenk zum 30-jährigen Bestehen des Kunsthauses am heutigen Standort.

Bilder: Stefan Kaiser (Zug, 22. Dezember 2020)

Die Installation verbindet das Museum optisch mit dem öffentlichen Raum und verdeutlicht seinen Gegenwartsbezug hinter der barocken Fassade. Rechtzeitig zu den Festtagen leuchtet das Werk in die Winternacht.

In der seit längerer Zeit bestehenden Kooperation zwischen dem Kunsthaus und der in Berlin und Paris tätigen Künstlerin befasste sich Bethan Huws bereits intensiv mit den topographischen Gegebenheiten des Ortes und der historischen Sammlung des Kunsthauses: 2013 / 2014 kombinierte sie eigene Arbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden mit ausgewählten Arbeiten aus der Stiftung Sammlung Kamm. In ihrer neuen Neon-Arbeit für Zug geht es um zentrale Themen in ihrem Oeuvre: um die Sprache, die Identität stiftet und verbindet, ums Übersetzen und Beschreiben, aber auch um die Grenzen der Verständigung und die Bildhaftigkeit im architektonischen Kontext.