STADT: Zuger stimmen der Postplatz-Umgestaltung zu

Attraktiver, verkehrsärmer und zugänglicher für Fussgänger: So soll sich der Postplatz in der Stadt Zug ab 2012 präsentieren. Die Vorlage ist vom Volk sehr klar angenommen worden.

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Der untere Postplatz und das Regierungsgebäude in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der untere Postplatz und das Regierungsgebäude in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Stimmberechtigten der Stadt Zug haben dem Bebauungsplan Post mit einem Ja-Anteil von 65 Prozent (5692 gegen 3043 Stimmen) klar zugestimmt und damit das Referendum der SVP abgelehnt.

Sollen in der Innenstadt von Zug mehr öffentliche Parkplätze entstehen oder nicht? Auf diese Fragen war die Abstimmung zum Bebauungsplan Post reduziert worden. 65 zusätzliche Autoabstellplätze sind es, die nun unter dem Strich neu geschaffen werden. Alle in einem neuen, unterirdischen Parkhaus. Dafür werden die oberirdischen Parkplätze auf dem Postplatz aufgehoben, wo jetzt eine Begegnungszone realisiert wird.

Streitpunkt Unterer Postplatz
Die Geister hatten sich vor allem an den Parkplätzen auf dem unteren Postplatz geschieden, die spätestens ein Jahr nach der Eröffnung des Parkhauses aufgehoben werden sollen. Dass durch den Bebauungsplan auch zwei Neubauten – davon eines mit neun Stöcken – entstehen, in deren Erdgeschosse Restaurants, Cafés und Läden einziehen, war in der Diskussion fast untergegangen.

Bestandteile der Abstimmungsvorlage waren der Bebauungsplan selbst, eine Zonenplanänderung, der Kauf von öffentlichen Parkplätzen im neuen Parkhaus für rund 9 Millionen Franken plus der Baukredit von 1,945 Millionen Franken für den Umbau des oberen Postplatzes. Entscheiden konnte das Volk nur über das Gesamtpaket.

any/scd