STADTBAHN: Viertelstundentakt dank zweitem Gleis

Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember wird die erste Teilergänzung der Stadtbahn Zug in Betrieb genommen: ein zweites Gleis zwischen Cham und Freudenberg (Gemeinde Risch).

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Die Stadtbahn im Bahnhof Zug. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Stadtbahn im Bahnhof Zug. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Zwischen Baar und Rotkreuz gibts deshalb neu den durchgehenden Viertelstunden­takt.

Von einem "bedeutenden Ausbauschritt im öffentlichen Verkehr" sprach Volkswirt­schafts­direktor Matthias Michel am Mittwoch an einer Medienkonferenz in Zug. Parallel zur Verbesserung des Stadtbahn- Angebots sei auch das Busnetz ausgebaut worden.

Die Angebotsverbesserung beschränke sich nicht nur auf die dicht besiedelten Gebiete im Tal, betonte Michel. Es profitierten auch die ländlichen Gegenden des Kantons.

In den letzten drei Jahren wurden mit den Bahnen und Bussen des Regional- und Ortsverkehrs im Kanton Zug fast drei Millionen Personen mehr befördert. Pro Jahr ist dies gemäss Michel eine Steigerung der Fahrgast­frequenzen von fünf Prozent. Früher seien die Wachstumsraten bei 1,5 Prozent gelegen.

Die Erfolgsgeschichte der 2004 in Betrieb genommenen Stadtbahn und des neuen Buskonzeptes sei noch nicht zu Ende. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres seien nämlich schon 7,3 Prozent mehr Fahrgäste befördert worden als im Vergleichszeitraum von 2007.

Und der Ausbau gehe weiter. Ab Mitte Dezember 2010 soll zwischen Baar Lindenpark und Walchwil der Halbstundentakt im Stadtbahnverkehr eingeführt werden. Für das Jahr 2012 ist ein markanter Ausbau des Busnetzes geplant.

sda