STADT/KANTON ZUG: Ein Neubau soll der Raumnot entgegenwirken

Ein drittes Verwaltungsgebäude soll die Raumnot lindern. Kanton, Stadt und Verkehrsbetriebe arbeiten dafür zusammen.

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Das ZVB-Gelände in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das ZVB-Gelände in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Büroraumsituation bei der Zuger Kantonsverwaltung und den kantonalen Gerichten ist seit längerer Zeit unbefriedigend. Wie es in einer Mitteilung der Baudirektion Zug heisst, habe der zunehmende Mangel an Arbeitsflächen dazu geführt, dass die Amtsstellen sowie die Gerichtsbarkeit auf verschiedene Standorte in der Stadt Zug verteilt sind.

Die Raumnot zwang den Regierungsrat Anfang des vergangenen Jahres, den Ausbau des Verwaltungszentrums an die Hand zu nehmenm heisst es in der Mitteilung weiter. Er erteilte der Baudirektion den Auftrag, nach Erweiterungsmöglichkeiten zu sondieren.

Aus einer ersten Evaluation gingen drei Standortvarianten hervor:

  • das Areal des ehemaligen Gaswerks (Areal Nord),
  • das Areal West (ZVB)
  • ein Teil des Siemens-Areals.

Areal West ist zentral und kombinierbar
Im vergangenen Juli liess der Regierungsrat das Areal West der Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) vertieft prüfen. Laut Mitteilung liess der Regierungsrat im September 2008 eine Machbarkeitsstudie erstellen. Einbezogen wurde dabei auch ein angrenzendes Grundstück der Stadt Zug, das der Stadtrat für die Planung zur Verfügung stellte.

Die Machbarkeitsstudie zeige, dass das Areal ZVB/Stadt Zug sehr zentral gelegen und gut erschlossen sei, schreibt die Baudirektion weiter. Dazu komme als Vorteil die unmittelbare Nachbarschaft zu den bestehenden Verwaltungsgebäuden VG1 und VG2. Die Studie hat weiter ergeben, dass sich die Nutzungsziele der Verwaltung mit den Anforderungen der Zugerland Verkehrsbetriebe in einem gemeinsamen Bauwerk kombinieren lassen. Selbst ein Mix mit Wohnungen und Nutzungen Dritter käme in Frage.

Der Regierungsrat hat die Baudirektion beauftragt, mit den Zugerland Verkehrsbetrieben und mit der Stadt Zug Vorverträge abzuschliessen, heisst es weiter. Dann werden das Vorgehen und die Kosten festgelegt und ein Baukonsortium gegründet.

ana