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STADTPLANUNG: So sieht die Zukunft beim Zuger Bahnhof aus

Über kurz oder lang haben die Gebäude an der Baarerstrasse zwischen Gotthard- und Gubelstrasse ihren Zenit überschritten. Die Stadt Zug und die Grundeigentümer geben jetzt vor, wie sich das Gebiet entwickeln soll: In Richtung Verdichtung.
Blick aus Südosten auf das Areal: Hinten erhebt sich, deutlich höher als alles andere, der Park Tower. (Bild: pd)

Blick aus Südosten auf das Areal: Hinten erhebt sich, deutlich höher als alles andere, der Park Tower. (Bild: pd)

Einen neuen Stadtteil kündet das Baudepartement der Stadt Zug an, «Ein Stück Zentrum von Zug» nennt sich bescheidener das Siegerprojekt: Für das Gebiet Baarerstrasse-West – zwischen der Baarerstrasse und dem Bahnhof Zug – hat die Stadt zusammen mit den Grundeigentümern ein Testplanungsverfahren durchgeführt. Das Siegerprojekt «Ein Stück Zentrum von Zug» von Güller Güller und SLiK Architekten dient nun als Grundlage für einen Bebauungsplan. Ziel ist es, diesen im kommenden Jahr dem Grossen Gemeinderat vorzulegen.

Eigentümer denken an Neubauten

Das Areal liegt an bester Lage direkt am Bahnhof. Es ist eine überbaute Fläche, markantester Bau ist das Glashaus der Zuger Kantonalbank. Insgesamt stehen heute vier Gebäudegruppen auf dieser Fläche, darunter auch der Glashof, das älteste Zuger Hochhaus. Sie gehören den Pensionskassen von Migros und Kanton Zug sowie privaten Eigentümern.

Sowohl die Zuger Kantonalbank wie auch andere Grundeigentümer planen in naher oder ferner Zukunft Um- oder Neubauten in diesem Gebiet. Deshalb erarbeitet die Stadt Zug einen neuen Bebauungsplan. Dieser gibt vor, wie die Gebäude angeordnet werden, es beschreibt die Art und das Mass der Nutzung und macht Angaben zur Gestaltung der Umgebung.

Wohnen, arbeiten, konsumieren

Zielrichtung der Planung ist die Verdichtung, denn das Areal ist gemäss Bauvorsteher André Wicki «ein Kerngebiet unseres Hochhaus-Konzeptes.» Geschaffen werden soll die Rahmenplanung für Wohnungen und Dienstleistung und mit Publikumsangeboten, sprich Ladenlokalen in den Erdgeschossen. Das Gebiet soll aber auch für Velofahrende sowie Fussgängerinnen und Fussgänger attraktiv werden und eine hohe Aufenthaltsqualität bieten.

Das Testplanungsverfahren zeigt nun, wie der Stadtteil in Zukunft aussehen könnte. Das Siegerteam hat das Areal als grossen Stadtplatz mit vier kompakten Gebäuden konzipiert. Diese bestehen aus sechsgeschossigen Sockeln, welche sich in die Stadt einfügen, und einzelnen, relativ niedrigen Türmen, die eine Silhouette bilden.

pd/cv

Fünf eingereichte Projekte ausgestellt

Das Siegerprojekt und die restlichen vier eingereichten Projekte werden vom 9. bis am 16. Mai in der ehemaligen Boutique Clementine an der Baarerstrasse 45 ausgestellt.

Öffnungszeiten:
Samstag, 9. Mai, 11-14 Uhr
Sonntag, 10. Mai, 9-12 Uhr
Dienstag, 12. Mai, 13-16 Uhr
Mittwoch, 13. Mai, 17-20 Uhr
Samstag, 16. Mai, 11-14 Uhr

So sieht der Gebäudekomplex von Norden her aus. Rechts ist der Bahnhof. (Bild: pd)

So sieht der Gebäudekomplex von Norden her aus. Rechts ist der Bahnhof. (Bild: pd)

Das Modell aus dem Blickwinkel Südwesten. (Bild: pd)

Das Modell aus dem Blickwinkel Südwesten. (Bild: pd)

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