STADTRAT: Stadt Zug ist für das Vollamt

In der Exekutive sollen nur noch Vollprofis sitzen: Das Stadtparlament sagt klar Ja zum Vollamt. Dafür soll es mehr Lohn geben.

Christian Volken/Bep
Drucken
Teilen
Sitzung des Grossen Gemeinderats im Kantonsratsaal in Zug. Im Bild: Der Zuger Stadtrat mit André Wicki, Karl Kobelt, Dolfi Müller, Andreas Bossard und Vroni Müller-Straub. (vorne, vlnr.) (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Sitzung des Grossen Gemeinderats im Kantonsratsaal in Zug. Im Bild: Der Zuger Stadtrat mit André Wicki, Karl Kobelt, Dolfi Müller, Andreas Bossard und Vroni Müller-Straub. (vorne, vlnr.) (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das Verdikt war mit 25 zu 13 Stimmen glasklar: Die Mehrheit des Grossen Gemeinderates der Stadt Zug sprach sich am Dienstag in erster Lesung gegen das Hauptamt und für das Vollamt seiner Stadträte aus. Dafür zeigten sie sich auch nicht geizig bezüglich des Salärs. Ein Stadtrat wird neu 190'000 Franken verdienen. Das sind 30'000 Franken mehr als bisher. Der Stadtpräsident erhält für seine Funktion eine Zusatzentschädigung von 10 Prozent des Jahresgehalts. Teile der FDP und der SVP hatten in der Debatte vergeblich dagegen votiert. Eine Kehrtwende machte die CVP und gab damit wohl auch den Ausschlag für das Resultat.

Der Rat wird das Stadtratsreglement an seiner Sitzung vom 14. Mai in 2. Lesung beraten.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.