STADTSPIELPLÄTZE: Einige Spielplätze weisen grosse Defizite auf

Dass es um Zugs Anlagen nicht zum Besten steht, ist bekannt. Nun liegt eine Analyse vor, die sagt, was genau zu tun ist.

Drucken
Teilen
Kinder auf dem Spielplatz Letzi, der auch aufgewertet werden soll. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Kinder auf dem Spielplatz Letzi, der auch aufgewertet werden soll. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Spielplätze in der Stadt Zug wurden auf Leber und Nieren geprüft. Nun liegt die Analyse von Landschaftsarchitekt Urs Utzinger aus Thalwil vor, der im Auftrag der Stadt die Situation überprüfte. Er kommt zum Schluss, dass die Anlagen «meist recht gut mit Spielgeräten ausgestattet sind, während naturnahe Spielelemente weit gehend fehlten». Er sieht auch Mängel in der räumlichen und topografischen Gliederung der Anlagen. Zudem seien nicht alle von ihnen gleich zugänglich und attraktiv. Der Fachmann schlägt daher vor, Hindernisse aufzuheben, weitere Zugänge zu erstellen, Heckensträucher zu pflanzen, Hügel und Terrassen anzulegen, weitere Sitzbänke aufzustellen und heute ungenutzte Flächen miteinzubeziehen. Utzinger hat für jede Anlage grobe Gestaltungsideen erarbeitet, welche die Stossrichtung aufzeigen sollen.


Die Sicherheitsmängel der Spielplätze in den allgemeinen öffentlichen Anlagen seien «weit gehend behoben» worden, schreibt der Stadtrat jetzt in seinem Zwischenbericht. Von den 29 untersuchten Spielplätzen sollen an 17 diverse Arbeiten vorgenommen werden. Bei sechs besteht «spezieller Handlungsbedarf», so der Landschaftsarchitekt Utzinger.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.