STADTTUNNEL: Der Verkehr soll ganz unterirdisch rollen

Der Zuger Heimatschutz will keinen Anschluss Ägeristrasse beim Stadttunnel. Mit dem Untertagbau würde viel Werkverkehr aus der Stadt verschwinden.

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Eine Stadtautobahn durch Zug? Der Heimatschutz illustriert so die teilweise offene Strecke einer Tunnelumfahrung mit Anschluss Ägeristrasse. (Bild pd)

Eine Stadtautobahn durch Zug? Der Heimatschutz illustriert so die teilweise offene Strecke einer Tunnelumfahrung mit Anschluss Ägeristrasse. (Bild pd)

«Durch einen Anschluss Ägeristrasse an den Stadttunnel werden der äussere Rand der Altstadt und damit wichtige Teile der historischen Stadtsubstanz ihrer Bedeutung beraubt und zerstört.» So steht es in der Stellungnahme des Zuger Heimatschutzes zum kantonalen Richtplan, die jetzt bei der Baudirektion einging. Die Zeit, dazu Stellung zu nehmen, läuft in wenigen Tagen ab. Gestern stellten Alex Briner, Präsident des Zuger Heimatschutzes, Christine Kamm sowie die Zuger Architekten Ruedi Zai, Carl Frei und Felix Koch ihr Anliegen vor – alle sind sie im Zuger Heimatschutz engagiert und bekämpfen einen Anschluss Ägeristrasse an den Stadttunnel.

Erschliessung statt Umfahrung
Doch gegen den Stadttunnel an sich sind die Exponenten nicht. Im Gegenteil. «Der Stadttunnel macht jedoch nur Sinn, wenn er weite Teile der Stadt vom Verkehr entlastet und nicht nur eine Verlagerung des Verkehrs, weg von Einkaufsstrassen in bewohnte Gebiete, bewirkt», heisst es in der Eingabe des Heimatschutzes. Und Alex Briner präzisiert: «Sonst handelt es sich nicht mehr um eine Stadtumfahrung, sondern es wird schlicht eine neue Erschliessungsstrasse geschaffen.» Genau das geschehe durch den Anschluss Ägeristrasse.

Karl Etter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.