STADTTUNNEL: Motion verlangt einen billigeren Stadttunnel

Eine halbe Milliarde für den Zuger Stadttunnel? Zu teuer, sagen bürgerliche Kantonsräte. Und lancieren eine neue Idee.

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An der Kreuzung Gotthard-/Baarerstrasse soll eine Zufahrt zum Stadttunnel gebaut werden. «Unnötig», finden nun Motionäre. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

An der Kreuzung Gotthard-/Baarerstrasse soll eine Zufahrt zum Stadttunnel gebaut werden. «Unnötig», finden nun Motionäre. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Mit dem Ja zur Tangente hätten die Zuger Stimmbürger den Grundstein für das Gesamtverkehrskonzept gelegt. Im Dezember 2010 will Baudirektor Heinz Tännler im Kantonsrat den Projektkredit für den Stadttunnel verlangen. Dessen Bau soll bis zu einer halben Milliarde Franken kosten.

Das ist den drei Kantonsräten Werner Villiger, Rudolf Balsiger und Moritz Schmid zu viel. Sie verlangen vom Regierungsrat, einen wirkungsvollen, aber erheblich kostengünstigeren Tunnel. Der grosse Unterschied der neuen Variante: Auf die Anschlüsse Ägeri- und Gotthardstrasse sowie das Portal Gubelloch soll verzichtet werden. Der grosse Vorteil sei dabei, dass das gesamte Bauwerk im Untertagbau erstellt werden könne.

Keinen Gefallen findet Verkehrspolitiker Martin Stuber (AGF, Zug) an der Motion. Die Realisierung des Stadttunnels werde wenn auch nicht verhindert so doch sicherlich massiv behindert.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.