STADTTUNNEL: «Nur mit Anschlüssen ist er mehrheitsfähig»

Nach den Detailhändlern rührt nun ein Alternativer die Werbetrommel für das volle Zuger Stadttunnel-Programm.

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Martin Stuber, hier im Februar 2008. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Martin Stuber, hier im Februar 2008. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

«Die Stadt ist wie ein Schwamm, der Verkehr aufsaugt», so beschreibt Kantonsrat Martin Stuber von der Alternativen-die Grünen die Verkehrsproblematik in Zug. 86'000 Autos würden täglich durch die Kantonsmetropole fahren– 60'000 Fahrzeuge davon als reiner Ziel-Quellverkehr.

In einer Interpellation will Stuber unter anderem wissen, warum im Abstimmungsbüchlein zur Tangente von 35 Prozent aller Fahrzeuge die Rede ist, die vom Berg über die Umfahrung auf die Autobahn wollen. Die Berechnungen von Basler+Partner gingen nur von 26 Prozent an Fahrzeugen aus.

«Eine Stadttunnel-Variante ohne Anschlüsse ist sicher nicht mehrheitsfähig beim Stimmvolk», ist er überzeugt. Zwar komme eine Unterführung rund um die Zuger City ohne Anschlüsse sicher billiger, räumt er ein. Doch dann werde eben die Zuger Innenstadt nur vom Durchgangsverkehr befreit.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.