STÄDTE-ALLIANZ: Vier Städte wollen Zürich näher kommen

Zug und Luzern kämpfen mit zwei Ostschweizer Städten für den neuen Zimmerbergtunnel. Diese Paarung ist nur auf den ersten Blick absurd.

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Mehr- statt einspurig: Nun kämpfen Zug und Luzern zusammen mit Zürich, Winterthur und St. Gallen für den neuen Zimmerbergtunnel. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Mehr- statt einspurig: Nun kämpfen Zug und Luzern zusammen mit Zürich, Winterthur und St. Gallen für den neuen Zimmerbergtunnel. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die neue Eisenbahnverbindung nach Zürich bleibt vorerst ein Traum – und mit ihr ein attraktiverer Fahrplan zwischen Zug und der Metropole. Zwar ist der Basistunnel durch den Zimmerberg längst bewilligt worden, doch das Parlament hat ihn zurückgestellt, weil das Geld für die Neat gebraucht wird.

Nun haben die Städte Zug und Luzern mit Zürich, Winterthur und St. Gallen eine Lobby-Gruppe gegründet – die Städteallianz öffentlicher Verkehr Ost- und Zentralschweiz. Ihr Ziel: die Beseitigung der Engpässe auf den Zufahrtsachsen zwischen Zürich und den beiden Regionen. Auch die Ostschweiz leidet nämlich unter einem Nadelöhr – zwischen Effretikon und Winterthur.

Statt sich zu bekämpfen, sollen nun die Anliegen gemeinsam vertreten werden. Dazu treffen sich die Zuger Bauchefin und der Stadtingenieur Peter Durisin alle drei Monate mit den Amtskollegen der Allianzstädte.

Christian Peter Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.